Cannon wurde bereits zum zweiten Mal in Folge MVP

Basketball Damen mit Kantersieg und MVP

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Wasserburg - Die Wasserburger Basketball Damen haben zum Saisonauftakt nicht nur einen deutlichen Sieg eingefahren, Emma Cannon wurde erneut wertvollste Spielerin der Saison:

Beim Season Open ließ der TSV Wasserburg den Gastgeberinnen aus Chemnitz keine Chance. Bei der DBBL-Gala am Abend wurde dann die Wasserburgerin Emma Cannon für ihre Leistungen im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge als MVP (wertvollste Spielerin) der Saison ausgezeichnet.

Mit durchschnittlichen 20,1 Punkten und 14,5 Rebounds pro Partie war sie 2013/2014 erneut Top-Scorerin und beste Rebounderin im deutschen Oberhaus gewesen. So war es nicht erstaunlich, dass sie von Fans, Trainern und Pressevertretern erneut zur Wertvollsten Spielerin gewählt wurde. Mit 16 Punkten zählte sie dann auch gleich zu den besten Schützinnen ihres Teams bei der Partie des ersten Bundesliga-Spieltages, in dem ihre Mannschaft von Beginn an spielbestimmend war.

Die schnelle 2:0-Führung durch Svenja Brunckhorst konnten die Chemnitzerinnen noch einmal ausgleichen, doch dann folgte die Show von Shey Peddy, die sich immer mehr als absoluter Glücksgriff erweist. Elf der nächsten 13 Wasserburger Punkte zur 15:4-Führung steuerte der US-amerikanische Neuzugang bei. Am Ende standen in knapp 24 Minuten Einsatzzeit 24 Punkte, fünf Rebounds, drei Assists und vier versenkte Dreier bei einer Trefferquote von 80 Prozent auf dem Konto der Aufbauspielerin. Insgesamt traf das gesamte Gästeteam traumwandlerisch sicher von jenseits der 6,25 m: Mit 57 Prozent sogar besser als aus dem Feld. Steffi Wagner war dabei die Effizienz in Person und erzielte ihre zehn Punkte mit eine 100-prozentigen Trefferquote. Auch Anne Breitreiner – 18 Punkte - stand ihr dabei kaum nach. Nur vier ihrer 14 Würfe verfehlten das Ziel.

Die Wasserburgerinnen erhöhten ihren Vorsprung kontinuierlich. Lediglich im zweiten Viertel konnte Chemnitz etwas besser mithalten und verlor diesen Abschnitt nur mit sechs Punkten. Doch nach dem Seitenwechsel erhöhten die Innstädterinnen die Intensivität noch einmal und zogen unaufhaltsam davon. Dabei konnte Coach Bastian Wernthaler die Spielzeit sehr regelmäßig auf alle Teammitglieder verteilen, die sich auch alle in die Punkteliste eintragen konnten. Sogar die beiden 16-jährigen „Rookies“ sammelten ihre ersten Bundesliga-Spielminuten und -punkte. „Das war ein ordentlicher Auftakt in die Saison. Wir haben gesehen, dass unser Team gut verteidigen und rebounden kann.

Das stimmt zuversichtlich.“, kommentierte Wernthaler, den letztendlich mit 95:49 überdeutlichen Sieg, bei dem er trotzdem mit der Angriffsleistung noch nicht ganz zufrieden war: „Vorne müssen wir noch lernen, unsere Stärken besser zu nutzen. Insgesamt hat sich gezeigt, dass das Team durchaus Potential hat.“

TSV Wasserburg Abteilung Basketball

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