Nach klasse Pokal-Leistung: Wasserburg nach Herne

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Wasserburg - Die Basketballerinnen aus der Stadt am Inn haben sich souverän gegen Nördlingen durchgesetzt. Doch nun steht für Samstag das Spitzenspiel in Herne an.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag für die Wasserburger Basketballerinnen: Am Mittwochabend entschieden sie die Begegnung der zweiten Pokalrunde gegen Nördlingen souverän für sich und schon am Samstag wartet das DBBL-Spitzenspiel in Herne. „Da meint es der Spielplan gut mit uns“, so Head-Coach Bastian Wernthaler in Hinblick auf den Start des FIBA EuroCups in der nächsten Woche: „Herne ist die ideale Vorbereitung, genau diese Herausforderung brauchen wir jetzt.“

Wasserburgerinnen setzen sich gegen die Angels durch

Eine größere Herausforderung als vielleicht erwartet waren die TH Wohnbau Angels im DBBL-Pokal. Lange Zeit hielt das Team aus dem Donau-Ries in der Badria-Halle mit und führte nach dem ersten Viertel sogar mit 20:22. Bis zur 17. Minute (34:34) bot sich den Zuschauern ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden bayerischen Clubs, ehe sich die Gastgeberinnen binnen kürzester Zeit absetzen konnten. Der Dreier mit der Pausensirene zum 50:38 von Anne Breitreiner schraubte den Vorsprung dann erstmals in den zweistelligen Bereich.

Nach dem Seitenwechsel baute Wasserburg die Führung stetig aus und konnte dabei vor allem auf eine hochprozentige Ausbeute von der Dreierlinie (43 %) bauen, die die eklatante Rebound-Schwäche wettmachte. Alleine 15 Offensiv-Rebounds holten sich die Schwäbinnen und damit insgesamt elf Abpraller mehr als Wasserburg. Letztendlich setzte sich der Favorit vom Inn aber trotzdem sicher mit 86:61 durch.

Am Samstag ist Spitzenspiel in Herne

Der Wasserburger Trainer verlangt von seinem Team jetzt erhöhte Wachsamkeit und bessere Verteidigungsarbeit, denn die nächsten Gegner sind von einem anderen Kaliber. An Allerheiligen um 18 Uhr steht beim Herner TC das Topspiel der beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften in der ersten Bundesliga auf dem Programm und damit die Wiederholung des letztjährigen Play-Off-Halbfinales.

Die Tabellenzweiten aus dem Ruhrgebiet haben die bisherigen sechs Spiele zum Teil ebenso souverän gewinnen können wie ihre Gäste. Coach Marek Piotrowski konnte sich dabei auf sein starkes sUS-Trio – allen voran Teya Wright mit 16 Punkten und 10 Rebounds im Schnitt – verlassen. Auch auf den deutschen Positionen ist Herne mit Ireti Amojo, Emina Karic und Katharina Müller topbesetzt. „Das ist eine Mannschaft von internationalem Niveau“, freut sich Wernthaler: „Das wird ein enges Spiel gegen einen Mitfavoriten um die Meisterschaft. Wir können es nicht erwarten!“

Spielerinnen gegen Nördlingen

Gegen Nördlingen spielten: Shey Peddy (4 Punkte / 4 Assists), Claudia Calvelo, Anna Fuchs, Anne Breitreiner (16 / 4 von 9 Dreiern), Dani Vogel (2 Assists), Steffi Wagner (18 Punkte / 3 von 4 Dreiern / 75 % aus dem Feld), Anna Jurcenkova (7 / 4 Rebounds), Tina Sten (6) / 3 Assist), Sara Vujacic (3), Svenni Brunckhorst (7 Punkte / 3 Assists), Nicole Romeo (5 Punkte) und Emma Cannon (20 Punkte / 9 Rebounds / 4 Steals).

Pressemeldung des TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser