Ihr Ziel, heuer wieder um den Aufstieg mitspielen zu wollen, scheint für das Team von Wanda Guyton derzeit mehr als nur greifbar.
Allerdings lief es in der gut besuchten Halle des Luitpoldgymnasiums am Anfang gar nicht gut. Die Gastgeber verteidigten zwar gut, präsentierten sich aber im Angriff nervös; von außen wollte sich zunächst gar kein Erfolgserlebnis einstellen. Immerhin sorgte aber eine von den Centern Kenan Biberovic und Alex Fuchs angeführte aggressive Verteidigung dafür, dass die Gäste sich richtig absetzen konnten. Auch dank der Körbe von Aufbauspieler Lorenzo Griffin hieß es zur Halbzeit lediglich 32:38. Wesentlich besser dann die zweite Spielhälfte: Vor allem am Ende des dritten Viertels waren die Wasserburger kaum zu stoppen und spielten sich einen 57:51-Vorsprung heraus.
Kapitän Breitfeld freute sich nach der Partie: „Ein wichtiger und verdienter Sieg im Kampf um den Aufstieg! In der Form der zweiten Halbzeit wird die Mannschaft bis Weihnachten nur schwer zu stoppen sein.“
Die nächsten Gegner heißen Dingolfing und Wolnzach und sind mit jeweils vier Siegen auch in der Spitzengruppe vertreten. Wasserburger wird also gefordert sein, sein Gesicht der zweiten Halbzeit zu zeigen.
Es spielten: Ferhan Altay (2), Edin Bajric, Kenan Biberovic (5), Peter Breitfeld (19), Philipp Diller, Markus Dresp (2), Alexander Fuchs (8), Lorenzo Griffin (23), Manuel Kebinger (24), Thomas Lipsky (4), Nikolai Stemmer und Lukas Windmaier.
Auch die zweite Mannschaft erfolgreich
Den ersten Erfolg in der Bezirksklasse feierte die zweite Herrenmannschaft am Wochenende gegen den WSV Glonn. Beim 68:62 (40:24)-Sieg waren Daniel Bergbauer (14) und Christian Burlefinger (11) die erfolgreichsten Werfer. Insgesamt setzte sich jedoch die größere mannschaftliche Geschlossenheit durch gegen die One-Man-Show von Martin Kobela (34 Punkte, 16/18 Freiwürfe). Wasserburg spielte sich zur Pause einen großen Vorsprung raus, die Gäste bekamen aber im zweiten Durchgang sehr viele Freiwürfe (insgesamt ein nahezu unglaubliches Verhältnis von 47:10) zugesprochen, schafften aber die Wende in einer spannenden Schlussphase nicht mehr.
Es spielten: Edin Bajric (4), Daniel Bergbauer (14), Christian Burlefinger (11), Anton Höpfl, Vinzenz Hörl (8), Thomas Lipsky (6), Merton Muhaxheri (7), Niko Smirra (3), Simon Stürmlinger (5), Maximilian Traublinger, Nico Troll (6) und Lukas Windmaier (4).
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