Nachbericht Partie Wasserburg vs. Rotenburg

Wasserburg kämpft wieder um die Meisterschaft! 

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Wasserburg - Zahlreiche Fans fieberten Freitagabend bei der Live-Übertragung der zweiten Partie zwischen Wasserburg und Rotenburg mit und es hat sich gelohnt: Wasserburg steht wieder im Finale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft!

Von den anfänglichen Schwierigkeiten der Innstädterinnen gegen die Avides Hurricans aus Rotenburg im Auftaktspiel der Best-of-three-Serie, war vergangenen Freitag nichts zu spüren. So konnte das Team von Basti Wernthaler bereits im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie den Einzug ins Finale perfekt machen. Nach einem ausgeglichen ersten Viertel erzielten die Innstädterinnen bis zur Halbzeit einen 49:29 Vorsprung. Im dritten Viertel konnten die Damen das Spielergebnis bereits mit der Führung 66:37 vorentscheiden. Am Ende hieß es 78:62 für Wasserburg. Auch wenn im entscheidenden Viertel die Spannung auf der Seite des TSV etwas nachgelassen hab, sei der Sieg laut Wernthaler nie gefährdet gewesen. „Die Mannschaft war hoch konzentriert und hat exzellent verteidigt. Durch den großen Vorsprung konnten wir im letzten Viertel Kräfte sparen“, kommentierte der Headcoach.

Im Finale trifft das Team von Basti Wernthaler wahrhaftig auf einen alten Rivalen: Die Saarlouis Royals. Die Saarländerinnen konnten sich den Einzug ins Finale am Wochenende gegen Freiburg mit 91:79 sichern. „Saarlouis ist ein starkes Fastbreak-Team und ist mit seinen Spielerinnen gut aufgestellt“, bewertet Wasserburgs Mannschaftskapitän Svenja Brunckhorst den Gegner. Trotz perfekter Saison und zwei Siegen in der DBBL-Hauptrunde gegen Saarlouis dürfe man das Team keinesfalls unterschätzen. Auch Wasserburgs Abteilungsleiterin Gaby Brei sieht viel Potenzial im Finalgegner: „Saarlouis konnte uns in den letzten Jahren als einziges Team das Meisterschild entreißen. Außerdem versteht Langzeittrainer Renee Spandau das Optimale aus seinem Team rauszuholen.“ Was das Medien- und Zuschauerinteresse anbelangt seien die Saarlouis Royals laut Gaby Brei mit Abstand die spannendsten Gegnerinnen. „Es wird interessant, wie viel die Schiedsrichter in den Finals zulassen. Das Team muss sich auf eine knallharte, mehr als körperbetonte Defense, die teilweise über das ganze Feld gehen wird, einstellen.“ Auch Gaby Brei zeigt großen Respekt vor Saarlouis Fastbreak-Stärke. Es sein wichtig diese Stärke im Spiel schnell wie möglich einzudämmen.

Am Freitag um 19 Uhr findet in der Badria Halle das erste Finalspiel statt. Drei Siege brauchen die Innstädterinnen, um das Meisterschild zu verteidigen. Nun gilt es, sich entsprechend auf den Gegner vorzubereiten. „Saarlouis hat sich im Laufe der Saison gut entwickelt. Nun werden wir hart trainieren und Saarlouis analysieren, damit wir gut vorbereitet sind. Außerdem ist es wichtig, dass wir die Spannung aufrechtzuerhalten“, sagte dazu Basti Wernthaler. Eine gute Vorbereitung liegt nicht nur in der Hand des Trainers, sondern auch bei den Spielerinnen. „In den Wochen der Finalspiele muss jeder seinen Weg finden zwischen hart trainieren, Kopf freibekommen, um eine gewisse Lockerheit zu bewahren“, so Svenja Brunckhorst. Für die zweite Begegnung in Saarlouis, die am 26. April stattfindet, hatte der Fanclub die Idee einen Bus für das Auswärtsspiel zu organisieren. Wer gerne zum Spiel mitfahren und es live miterleben möchte, soll sich beim Fanclub-Vorsitzenden Wolfgang Tschentscher melden.

Es spielten: Tiina Sten (6 Punkte), Dani Vogel (2 Punkte), Svenja Brunckhorst (4 Punkte / 4 Rebounds), Anna Jurcenkova (4 Punkte / 8 Rebounds), Claudia Calvelo (2 Punkte), Shey Peddy (27 Punkte / 4 Steals), Nicole Romeo (9 Punkte), Anne Breitreiner (7 Punkte), Steffi Wagner (4 Punkte) und Emma Cannon (13 Punkte / 8 Rebounds).

Rubriklistenbild: © pa

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