Ihre letzten Auftritt vor dem eigenen Fans hatten sich Diana Pop und Hans Brei sicher anders vorgestellt.
Dann ist die Geschichte schnell erzählt: Die Centerinnen der Gäste, Koop und Landry, dominierten das Match beinahe nach Belieben. Zusammen kamen sie auf 32 Punkte und 34 Rebounds (!), mehr als alle Wasserburgerinnen zusammen (32). Die Marburger Dominanz beim Rebound war eklatant, 21 am offensiven Brett brachten zusätzlichen Ballbesitz, Wurfchancen und Freiwürfe. Außerdem wurden die Gäste im dritten Viertel zum Korblegertraining eingeladen. Die Wasserburger Zonenverteidigung war ungewohnt löchrig und Marburg nutzte das gnadenlos. Neun Korbleger im dritten Abschnitt, dazu Dreier von Amanda Davidson und Finja Schaake. So wurde aus einem 37:36 (24.) ein 40:55 (27.). Brei und Wanda Guyton hatten in den Auszeiten viel zu reden und zu korrigieren. Einzig Jessica Höötmann wehrte sich, machte neun ihrer 16 Punkte im dritten Viertel. Und auch Diana Pop zeigte nochmals ihre ganze Klasse. Fehlerfrei (5/5) aus dem Feld, sieben Rebounds und vier Ballgewinne. Doch auch sie konnte die klare und verdiente Niederlage letztlich nicht verhindern. Marburg war deutlich bissiger und engagierter. Wasserburg spulte sein Pensum weitgehend emotionslos ab, stemmte sich mit zunehmender Spieldauer zu wenig gegen die drohende Niederlage. Es spielten: Jessica Höötmann (16 Punkte), Krystal Vaughn (13), Diana Pop (12), Brittainey Raven (8), Rebecca Thoresen (5), Katja Zberch (5), Sheena Moore (3), Hicran Özen (2), Mailis Pokk, Anja Sattler und Mara Conley.
fd/Oberbayerisches Volksblatt


© HeckVom Wasserburger Fanclub erhielt Trainer Hans Brei ein Plakat mit Unterschriften.









