Wintersport-Sachen, die ungesichert im Wageninneren transportiert werden, können lebensgefährlich sein.

© ADAC
Dies zeigt ein aktueller ADAC-Test. Der Club hat einen VW Golf IV Kombi mit Tempo 50 gecrasht. Im Wageninneren lagen lose zwei paar Skier mit Skischuhen, ein Schlitten und etwas Gepäck. Das Ergebnis: Die scharfkantigen Skier schossen zwischen die Vordersitze. Der nicht fixierte Schlitten schleuderte in den Nacken des Fahrers. Ein herumfliegender Rucksack zerstört die Scheibe des Autos. Teile der Winterausrüstung, die im Auto herumflogen, entwickelten bei dem Unfall die bis zu 50-fache Wucht ihrer eigenen Masse. Doppelte Geschwindigkeit bedeutet vierfache Aufprallenergie. Den Insassen, die von ungesicherten Ladungsteilen getroffen werden, drohen schlimme Verletzungen.
Ein zweiter Versuch beweist, dass richtiges Verzurren vor fatalen Folgen schützt. Die Skier wurden mit Spanngurten fixiert und konnten sich an einer Holzplatte hinter dem Vordersitz abstützen. Die Skischuhe verstauten die Tester im Fußraum hinter den Vordersitzen. Von einer Thermoskanne, die im ersten Versuch noch wie eine Granate durch den Innenraum flog, kann – in einen Skischuh gestellt – keine Gefahr mehr für die Insassen ausgehen.
(Quelle: ADAC)



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