Von Hockeytalenten des SBR und seine Nachwuchsförderung

Der Traum von Olympia

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Felix Reuß

Rosenheim - Auf Kindesbeinen hat Felix Reuß mit dem Hockeyspielen beim Sportbund Rosenheim angefangen. Mittlerweile wohnt er in Hamburg und ist einer der besten Keeper in ganz Deutschland.

Es ist wieder soweit, das größte sportliche Ereignis der Welt läuft in vollen Zügen: Olympia. Doch es wird von vielen mit Skepsis betrachtet. Doping hat ein schlechtes Licht auf den internationalen Sport geworfen und Berichte darüber sind in vielen verschiedenen Sportarten keine Seltenheit mehr. Nicht so beim Hockey. Hockey ist ein Amateursport. Von Hockey allein kann man als Spieler nicht leben. Deshalb sind die meisten Nationalspieler auch Studenten, verfolgen Berufswünsche wie Arzt, Jurist, etc.

Als Student ist es zudem leichter die vielen Trainingseinheiten und Lehrgänge in den Alltag zu integrieren. Doch weshalb den großen Aufwand auf sich nehmen? Hockey verbindet, schafft tolle Momente und ist lebendig: In jeder neuen Saison ist auch mit einem neuen Regelwerk zu rechnen, um den Sport noch attraktiver werden zu lassen. So wird zum Beispiel im internationalen Bereich in Vierteln und nicht mehr in Halbzeiten gespielt. „Nur was den Torwart betrifft, ändern sich die Regeln glücklicherweise nicht ganz so oft“, schmunzelt Felix Reuß. Schon in jungen Jahren begann der Nationalspieler mit dem Hockeyspielen - beim Sportbund DJK Rosenheim. Anfangs spielte er noch auf dem Feld, entdeckte aber schnell seine Leidenschaft für das Tor.

In Rosenheim lernte er die Grundlagen als Keeper. 2007 wechselte er als 16-Jähriger mit seinem Bruder Florian zum Bundesligisten Nürnberger HTC. Dort lebte er in einer Gastfamilie, absolvierte das Abitur und machte erste Erfahrungen in der Hockey Bundesliga. 2011 ging es für ihn weiter zum Hockeyclub Uhlenhorst Mühlheim um schließlich 2014 zum Club an der Alster in Hamburg zu wechseln. Nebenbei wurde er immer wieder für die Nationalmannschaft berufen, stand beispielsweise bei der Hallen WM 2015 im Tor.

Neben Felix gibt es einige andere Hockeytalente, die ihre Wurzeln beim SBR haben, nun bei Bundesliga Vereinen in Köln, Düsseldorf oder München spielen und Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft genießen. Das liegt unter Anderem an der Nachwuchsförderung des SBR, die stetig vorangetrieben wird. Neben Verantwortlichen und Trainern der Abteilung, helfen auch gerne die „Großen“ des Sports mit. So hat es sich Felix nicht nehmen lassen, auf Anfrage des Abteilungsleiters Karl Göpfert, den Nachwuchs-Torhütern ein Training zu geben als er zu Besuch in Rosenheim war.

Insgesamt sechs Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters nahmen teil und waren restlos begeistert. Man merkt, dass Felix in Hamburg zwei Mal die Woche neben dem Training mit dem Team eine extra Einheit mit einem TW-Trainer bekommt. „Es geht nicht darum, die Übungen so schnell wie möglich durchzuführen, sondern jede Einzelne mit voller Konzentration zu absolvieren. Deshalb sind auch die nötigen Pausen wichtig“, erklärt Felix. Trotzdem waren die Teilnehmer am Ende des Trainings regelrecht ausgepowert – mit einem Strahlen im Gesicht „Es ist toll, dass sich Felix extra Zeit für uns genommen hat. Wir haben viel von ihm gelernt“, waren sich alle Teilnehmer einig. Nach seinem Aufenthalt in Rosenheim, ging es für Felix wieder zurück nach Hamburg, um für die kommende Saison zu trainieren und vielleicht ja auch für Olympia 2020..

SB DJK Rosenheim Hockey

Zurück zur Übersicht: Sport-Vereine

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Sportvereinen aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser