Wasserski Weltcupfinale

Jana Wittenbrock aus Kolbermoor gewinnt Gesamtweltcup

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Jana Wittenbrock wiederholte Ihren Gesamtsieg im Weltcup aus dem Vorjahr

Kiefersfelden - Ein extrem spannendes Weltcupfinale gab es im Wasserski an der Seilbahn. Nachdem letztes Jahr der Weltcup in Shanghai (China) entschieden wurde, bekam dieses Jahr das westfälische Beckum bei Dortmund den Zuschlag. In einem Wimpernschlagfinale konnte die 28 jährige Kolbermoorerin Jana Wittenbrock vom WSC Kiefersfelden Rosenheim Ihren Gesamttitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Dazu genügte Ihr im abschließenden Finale ein zweiter Platz hinter der Slalom Weltmeisterin von 2008 Julia Meier-Gromyco. Simon Herrmann fuhr in einem ebenso an Spannung und Dramatik kaum zu übertreffenden Finale auf Platz 2 und sicherte sich so in der Gesamtwertung ebenfalls die Silbermedaille. Marius Schimanski zeigte, dass er im Trick durchaus mit der übermächtigen Konkurrenz aus dem Ostblock mithalten kann und fuhr mit einem couragierten Lauf noch auf den dritten Platz der Gesamtwertung.

Insgesamt war der WSC Kiefersfelden Rosenheim mit 4 Läufern stärkster Verein des Deutschen Wasserski und Wakeboardverbandes. Jana Wittenbrock, Simon Herrmann, Marius Schimanski und Daniel Maltzahn überstanden alle die Vorausscheidungen am Samstag und konnten sich komplett in Ihren Disziplinen für die Finalläufe qualifizieren. Das Weltcupfinale war der letzte Stop der Saison und musste in der Gesamtwertung die Entscheidung bringen.

Als große Favoritin im roten Trikot der Weltcupführenden angereist war Jana Wittenbrock gehörig unter Druck. Sie wusste, dass Ihr der Titel nicht mehr zu nehmen sein würde, wenn Sie einen zweiten Platz erreicht. Sie musste im Finallauf als letzte an der 12 Meter kurzen Leine aufs Wasser. Vor ihr waren diese bereits 3 Läuferinnen erfolgreich durchgefahren. Die beiden Geschwister aus Österreich Bianca und Nadine Schall legten dann jeweils 3 Bojen an der 11 Meter Leine vor, während die Weißrussin Julia Meier- Gromyco diese sogar mit 4 Bojen noch kontern konnte. Die 28 jährige amtierende Weltrekordhalterin wusste somit, dass Sie ans Limit gehen musste und kämpfte sich mit einer Energieleistung und 3,25 Bojen auf den zweiten Platz in der Tageswertung vor, was gleichzeitig für Sie die Titelverteidigung im Gesamtweltcup bedeutete. „ Ich bin sehr froh die Tour dieses Jahr wieder gewonnen zu haben“, sagte die Ausnahmeathletin vom Hödenauer See nach Ihrem Wettkampf.

„Schließlich gewinnt die Tour nur der oder diejenige, die über die ganze Saison hinweg Top Leistung bringt“ Im Slalomfinale der Herren kam es zum erneuten Duell zwischen Simon Herrmann und dem Europameister aus 2015 Aviv Levy aus Israel. Während Simon Herrmann noch vor 2 Wochen die Nase bei der Europameisterschaft vor Levy hatte, musste er sich dieses mal dem jungen Israeli geschlagen geben, der mit seiner Leistung verdient sowohl den Tagessieg als auch die Gesamtwertung für sich verbuchen konnte. Hinter Herrmann platzierte sich Schimanski auf Platz 3. In der Tourwertung siegte somit Levy vor Herrmann und dem Slowaken Alexander Vasko , der außerdem die Disziplin Springen souverän für sich entschied. Daniel Maltzahn konnte sich hier mit einem guten vierten Platz auf Platz 7 der Gesamtwertung eintragen.

Schimanski, der dieses Jahr bereits mehrmals den Deutschen Rekord im Trickski verbessern konnte zeigte zum Abschluss der Saison noch einmal, dass er im Trickski in der Zwischenzeit in der Weltspitze angekommen ist. Sein erster Lauf gespickt mit der Höchstschwierigkeit von 7 verschiedenen Salti lies die Zuschauer am Tuttenbrocksee in Beckum staunen. Er erkämpfte sich mit einer tollen Leistung sowohl in der Tageswertung auf Platz 2 als auch in der Gesamtwertung auf den dritten Platz vor.

Preessemitteilung WSC Kiefersfelden-Rosenheim

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