Klage gegen Busenklinik: Rätsel um Sexy Coras Tod

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Sexy Cora erlitt bei ihrer fünften Brust-OP einen Herzstillstand

Hamburg - Drei Monate nach dem tragischen Tod von Erotikstar Sexy Cora erhebt die Anwältin von Witwer Tim W. schwere Vorwürfe gegen die Busenklinik. Die Ermittlungsakten geben mehrere Rätsel auf.

Am 11. Januar hat Erotikstar Sexy Cora nach einer misslungenen Brust-Operation in der Hamburger Alsterklinik einen Herzstillstand erlitten. Neun Tage später ist sie gestorben. Jetzt verklagt Witwer Tim W. die Busenklinik.

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Die Vorwürfe der Anwältin Nicola Scharf, eine Spezialistin für Medizinrecht, wiegen schwer. Sie sagt der Hamburger Morgenpost: "Es gibt deutliche Hinweise auf ärztliches Fehlverhalten." Laut Mopo sollen die Ärzte erst eine Stunde nach Coras Herzstillstand den Notarzt gerufen haben. Das geht aus den Unterlagen der Rettungsmediziner vor, die bereits "weite und entrundete Pupillen" feststellten.

Bewegender Abschied von Sexy Cora

Bewegender Abschied von "Sexy Cora"

Jede Hilfe kam zu spät. Die Schäden an Coras Gehirn waren schließlich zu groß. Cora starb im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Anwältin Scharf hat zur Vorbereitung der Klage die Akten der beiden Kliniken angefordert und miteinander verglichen. Dabei sind laut des Zeitungsberichts große Widersprüche aufgetreten.

Diese betreffen:

  • den Zeitpunkt, zu dem der Herzstillstand eingetreten ist
  • den Zeitpunkt des Notrufs
  • die Frage, ob ein Implantat bereits eingesetzt war
  • die Maßnahmen zur Reanimation
  • den Verbleib des Narkoseprotokolls

Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung drohen dem Schönheitschirurgen Martin K. (49) und der Anästhesistin Marion F. bis zu fünf Jahre Haft.

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