Neue Rolle als Constance Wilde

Emily Watson froh über moderne Beziehungen

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Emily Watson. Foto: Juan Herrero

Die britische Schauspielerin findet es gut und richtig, dass Paare sich heutzutage besser wieder trennen können, wenn das Zusammensein nicht mehr funktioniert.

Thurnau (dpa) - Die britische Schauspielerin Emily Watson (49) ist froh über die Freiheit in Paarbeziehungen. "Glücklicherweise haben uns moderne Beziehungen davon befreit, in einer Beziehung zu verharren, die eindeutig nicht funktioniert", sagte Watson am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur im oberfränkischen Thurnau.

Dort dreht sie den Oscar-Wilde-Film "The Happy Prince". Sie spielt darin Constance Wilde, die Ehefrau des britischen Schriftstellers aus dem späten 19. Jahrhundert. Er musste wegen "homosexueller Unzucht" ins Gefängnis und zog danach ins Exil.

Emily Watson ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") spielt in dem Film neben Colin Firth (55) und Rupert Everett (57). Dieser schrieb nicht nur das Drehbuch und spielt Oscar Wilde, sondern führt auch zum ersten Mal Regie. "Er ist so eingetaucht in das Thema, er verkörperte Oscar Wilde immer wieder in seiner Karriere; er kennt das Drehbuch so genau, dass es einfach eine Freude ist", sagte Watson.

Die Hälfte der Drehtage arbeitet das Team in Bayern, in den oberfränkischen Orten Thurnau, Kulmbach, Mitwitz und Schmölz. Außerdem wird in Frankreich, Belgien und Italien gefilmt.

Der Dreh begann bereits am 20. September, Ende November sollen die Arbeiten fertig sein.

Info zum geplanten Film

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