Glanzvolle Karriere von schwerem Schicksalsschlag jäh beendet

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Beliebt als TV-Moderatorin, bewundert als Deutschlands erste "Miss World": Petra Schürman hatte eine glanzvolle Karriere, die jäh beendet wurde, als ihre Tochter Alexandra 2001 bei einem Unfall getötet wurde.

München - Petra Schürmann hatte eine glanzvolle Karriere. Als Studentin der Philosophie wurde sie 1956 als erste Deutsche zur “Miss World“ und damit zur schönsten Frau der Welt gekürt.

Mitte der 1960er Jahre fing sie beim Bayerischen Fernsehen an - erst als Ansagerin, bald als Moderatorin. In den 60er-Jahren absolvierte Petra Schürmann außerdem ein Redaktionsvolontariat beim Münchner Merkur.  

Den Fernsehzuschauern war Schürmann etwa durch die ZDF- Serie “Essen wie Gott in Deutschland“ oder die Prominentenshow “Schlüsselloch“ ein Begriff. Allein für die ARD und das ZDF hatte sie bis zum Jahr 2000 rund 600 Sendungen moderiert. Jahrelang begleitete sie den Auftakt des Münchner Oktoberfestes in der ARD und führte durch große Gala-Shows.

Auch als Schauspielerin war Schürmann in einigen Filmen zu sehen, darunter “Die Tote aus der Themse“ oder “Engel des Schreckens“. Im Bayerischen Fernsehen stand sie regelmäßig für die wöchentliche Unterhaltungsshow “Wir in Bayern“ vor der Kamera. 1996 ehrte die Staatsregierung Schürmann mit dem Bayerischen Verdienstorden.

Ihren schwersten Schicksalsschlag erlebte Schürmann im Juni 2001, als ihre damals 34 Jahre alte Tochter auf der Autobahn A8 in der Nähe von Rosenheim bei einer Kollision mit einem Geisterfahrer umkam. Im August 2008 starb Schürmanns Ehemann Gerhard Freund. Seit dem Tod ihrer Tochter hatte Schürmann unter einer Sprachblockade gelitten und sich immer mehr in ihre Villa am Starnberger See zurückgezogen.

dpa 

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