Harald Schmidt: Operette als Lebenshilfe

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Harald Schmidt sieht Operetten als Lebenshilfe für die Zuschauer.

München - Harald Schmidt inszenierte nicht nur Lehárs-Operette „Die lustige Witwe“ auch an Shakespeare hat er sich schon gewagt. Im letzten Jahr brachte er Hamlet auf die Bühne.

Entertainer Harald Schmidt sieht seine Inszenierung der Lehár-Operette “Die Lustige Witwe“ als Lebenshilfe für die Zuschauer. “Die Leute sind doch total bereit, sich emotional wegreißen zu lassen“, sagte Schmidt in einem Interview der “Süddeutschen Zeitung“. Einen politischen Anspruch oder Realitätsbezug verfolgt er mit seiner Arbeit nicht. “Morgens mit seinem Fonds in die Pleite rauschen und abends in der Operette weinen: das ist der politische Vorgang“, erklärte er.

Auf den Mund gefallen ist der Moderator auch nicht

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Schmidt inszeniert zusammen mit Christian Brey Lehárs “Lustige Witwe“ an der Deutschen Oper in Düsseldorf; bereits im vergangenen Jahr haben die beiden in Stuttgart erfolgreich die Hamlet-Revue “Der Prinz von Dänemark“ auf die Bühne gebracht. “Im Gegensatz zu vielen Kollegen haben wir begriffen, dass sich Oper und Theater ganz normal am Markt bewegen müssen. Denn wir müssen bald über jeden froh sein, der überhaupt noch ins Theater kommt“, sagte Schmidt. Dabei gehe es nicht um Verflachung, betonte er. Schon Shakespeare habe unter dem Motto gearbeitet: “Die Bude muss voll werden.“

AP

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