Jennifer Lopez über elterliche Strenge

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München - Mit Multitalent Jennifer Lopez und Gucci-Chefdesignerin Frida Giannini trafen zum Vogue-Gespräch zwei erfolgreiche Frauen aufeinander, die trotz aller Unterschiede Einiges verbindet:

Beide mussten sich ihre Karrieren hart erkämpfen – auch gegen die Widerstände der eigenen Eltern: „Als ich das erste Mal mit einer Revuegruppe durch Europa tourte, hatten alle außer mir Soloauftritte“, erinnert sich Lopez. „Also rief ich heulend meine Mutter an und erwartete Trost. Stattdessen antwortete sie: ‚Ruf mich nie wieder so selbstmitleidig an! Du hast dich für diese Branche entschieden, und es ist ein herbes Geschäft. Manche Dinge wirst du erreichen, andere nicht, es sei denn, du arbeitest mehr als alle anderen dafür!’ Das wurde zu einem Mantra“, so Lopez weiter über den Beginn ihrer Karriere. „Ich glaube fest daran, dass man jedes Ziel erreichen kann, wenn man sich ganz fest darauf konzentriert.“

Auch Gianninis Eltern waren anfangs strikt gegen den Berufswunsch ihrer Tochter: „Als ich sagte, ich wolle Modedesign studieren, waren meine Eltern entsetzt. Mode lag unter ihrer Würde. ‚Das ist doch kein Beruf!’, schimpften sie und dass es in Italien nur Giorgio Armani und Gianfranco Ferré gebe, für eine Frau sei kein Platz an der Spitze“, so die 39-jährige Gucci-Designerin. „Letztlich war ihre Strenge konstruktiv – ich habe es geschafft.“

Heute verdienen Lopez und Giannini Millionen: Die Amerikanerin als Sängerin, Schauspielerin und Filmproduzentin, die Italienerin als Creative Director bei einem der exklusivsten Modelabels der Welt. Außerdem engagieren sich beide Frauen bei UNICEF: „Ich werde gelegentlich gefragt, ob ich es nicht scheinheilig finde, dass sich eine Luxusmarke oder eine Luxusdesignerin für humanitäre Angelegenheiten einsetzt. Doch wer, wenn nicht wir? Es sind die Menschen mit Geld, die besonders viel spenden sollten“, sagt Giannini im Vogue-Gespräch. Lopez pflichtet ihr bei: „Natürlich machen all die schönen Dinge, die wir uns leisten können, Spaß. Ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, wie umwerfend und großartig ich sie finde. Gleichzeitig weiß ich aber, dass davon nicht mein Glück abhängt. Was im Leben wirklich zählt, sind die Liebe, das Geben und die Gabe, sich um andere Gedanken zu machen.“

Das Gespräch zwischen Jennifer Lopez und Frida Giannini lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Vogue, die am Mittwoch erscheint. Unter www.vogue.de und in der Vogue iPad-App finden Sie außerdem ein Backstage-Video vom Gespräch.

Pressemeldung Condé Nast

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