Mach's gut, Wofal

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Schönau am Königssee - Hunderte haben am Donnerstag Wolfgang Graßl, dem Mann von Hilde Gerg, das letzte Geleit gegeben.

Die Tür zur Pfarrkirche Unterstein mußte offenbleiben. Hunderte Verwandte, Weggefährten und Freunde wollten sich vom "Kreßgrom-Wofal" verabschieden. Die Anteilnahme der Gemeinde Schönau am Königssee war selbst vor der Tür zu spüren. Rund um die Kirche war es still.

Im Inneren versuchte der Pfarrer, der Witwe Hilde Gerg Mut zu machen. Außerdem erzählte er rührend, wie Wolfgang Graßl bereits im Säuglingsalter zu kämpfen hatte. Kaum auf der Welt litt der kleine Wofal an Lugenentzündung und musste lange Zeit im Krankenhaus bleiben. Mit acht Jahren wurde dann eine Aorta-Verengung diagnostiziert und der Junge operiert. Dem ganzen folgten vor allem beim Skifahren noch zum Teil schwere Verletzungen. Aber all das verarbeitete der gelernte Elektriker und baute sich zusammen mit Hilde Gerg eine Familie auf.

Bewegender Abschied von Wolfgang Graßl

Diese kleine Familie musste sich jetzt von ihrem Oberhaupt verabschieden. Ein Aorta-Riss setzte dem noch jungen Leben von Wolfgang Graßl ein Ende. Nach nur 40 Jahren starb er am Montag. Bei der Trauerfeier und der Beerdigung am Donnerstag kamen auch viele Weggefährten aus dem Skisport und verabschiedeten sich von ihrem Freund und Trainer. Der Alte Friedhof in Berchtesgaden platzte aus allen Nähten und auch dort war spürbar, wie beliebt Wolfgang Graßl war. "Er war ein sehr beliebter junger Mann, war sehr zuvorkommend, hilfsbereit, war immer da, auch in der Gemeinde", sagte Bürgermeister Stefan Kurz am Tag nach Graßls Tod gegenüber Bgland24. Auch er gab - als Freund von Vater Graßl - Wofal das letzte Geleit. Wie alle wünscht er der Witwe viel Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen.

red-bgl24/cz

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Rubriklistenbild: © dpa

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