Kampusch räumt  "Horror-Haus" um

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Natascha Kampusch wurde als Kind entführt. Ihr Kidnapper hielt sie acht Jahre gefangen

Strasshof - Die Nachbarn staunen: Entführungsopfer Natascha Kampusch hat begonnen, das Haus ihres ehemaligen Peinigers Wolfgang Priklopil in Strasshof (Niederösterreich) herzurichten.

Wie das Nachrichtenmagazin NEWS exklusiv berichtet,  ist Natascha Kampusch nun - knapp drei Jahre nach der Flucht aus der Gewalt ihres Entführers - wieder häufig in das Haus ihrer fast acht Jahre dauernden Qualen. Fotos zeigen die nunmehr 22-Jährige beim "Entrümpeln" des Einfamilienhauses ihres Entführers Wolfgang Priklopil in Strasshof (NÖ), vor dem Anwesen ist ein riesiger Sperrmüll-Container abgestellt.

Kampusch selbst spricht im Interview mit NEWS von einem "Nachholen der Jugend", die ihr durch das Kidnapping genommen worden ist und lässt weiterhin offen, ob sie ihre Erfahrung in einem Buch niederschreiben wird.

Das Haus von Kidnapper Wolfgang Priklopil in Strasshof

Psychiaterin Adelheid Kastner erklärt Kampuschs Rückkehr nach Strasshof damit, dass Natascha mit dem Haus "vielleicht auch gute Erinnerungen verknüpft". Immerhin habe sie dort - wenn auch zwangsweise - einen Großteil ihrer Jugend verbracht.

Ludwig Adamovich, der Chef der Evaluierungskommission in der Causa kündigt weiters in NEWS an, Ende dieser Woche eine Entscheidung darüber zu fällen, ob weitere Ermittlungen getätigt werden sollten oder nicht. Allerdings erklärt der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofes auch bereits: "Wir könnten einstimmig beschließen, unsere Arbeit einzustellen."

ots

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