Verletztung beim Dreh für "Star Wars VII"

Produktionsfirma übernimmt Verantwortung für Fords Knöchelbruch

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Harrison Ford verletzte sich beim Dreh zu "Star Wars VII".

Milton Keynes - US-Schauspieler Harrison Ford verletzt sich beim Dreh von "Star Wars IIV" und die Behörde für Arbeitsschutz verklagte darauf hin die Produktionsfirma. Diese bekannte sich jetzt schuldig.

Nach dem Beinbruch von Harrison Ford bei Dreharbeiten für den jüngsten "Star Wars"-Film hat die Produktionsfirma Foodles Production Sicherheitsmängel am Set eingeräumt. Sie bekenne sich schuldig, glaube aber nicht, dass die Mängel so gravierend waren wie vom Kläger geschildert, sagte ein Anwalt der Disney-Tochter am Dienstag vor einem Gericht im englischen Milton Keynes. 

Harrison hatte sich im Juni 2014 bei den Dreharbeiten zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" in Großbritannien unter anderem das Bein gebrochen, als eine vertikal schließende Hydrauliktür am Set seines Raumschiffs "Millennium Falcon" plötzlich auf ihn niederschoss und ihn zu Boden drückte. Er selbst machte sich später über den Vorfall lustig und berichtete der BBC, er sei von einer "verflucht großen Hydrauliktür verletzt worden, die sich mit Lichtgeschwindigkeit schließt". 

Die für den Arbeitsschutz zuständige britische Behörde HSE verklagte dagegen die Produktionsfirma wegen Verletzung der Sicherheitsbestimmungen. Die Behörde verglich den Unfall am Dienstag mit einem Zusammenstoß mit einem Kleinwagen. "Jemand hätte getötet werden können. Dass das nicht passierte lag daran, dass der Notstopp aktiviert wurde", sagte Staatsanwalt Andrew Marshall. Die Strafe für Foodles Production soll am 22. August verkündet werden.

afp

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