Roman Polanski: Neuer Kautionsantrag

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Kommt er gegen Kaution frei? Bis jetzt wurden alle Anträge abgewiesen.

Paris - Ein Anwalt des Regisseurs Roman Polanski stellte erneut einen Antrag auf Kaution. Er versicherte, dass der 76-jährige nicht fliehen werde. Seit fast zwei Monaten sitzt er in Haft.

Ein Anwalt des in der Schweiz inhaftierten 76-jährigen Filmregisseurs Roman Polanski hat einen neuen Antrag auf Entlassung seines Mandaten aus der Haft eingereicht. Es werde eine Kaution gestellt und es gebe “adäquate Garantien“, dass Polanski nach einer Entlassung nicht fliehen werde, erklärte Herve Temime in Paris. Der 76-jährige Filmregisseur und Oscar-Preisträger sitzt seit dem 26. September in der Schweiz Auslieferungshaft wartet auf eine Entscheidung der Schweizer Gerichte über einen entsprechenden Antrag der USA.

Schweizer Justizministerium gegen Kaution

Das Schweizer Justizministerium hatte sich noch am Freitag gegen eine Haftentlassung Polanskis auf Kaution ausgesprochen. Begründet wurde dies mit der hohen Fluchtgefahr. Polanski hatte zwar eine hohe, aber nicht liquide Kaution angeboten, die im Falle einer Flucht nicht umgehend eingezogen werden könnte, wie die Behörde am Freitag erklärte. Dieses Mal werde eine “sehr, sehr bedeutende Summe in bar“ als Kaution angeboten, kündigte Temime bereits am Sonntag an. Nähere Einzelheiten nannte er auch am Montag nicht. Polanski wird in den USA vorgeworfen, 1977 ein 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Noch vor der Urteilsverkündung war er nach Europa geflohen. Am 22. Oktober übermittelten die USA ein formelles Auslieferungsgesuch an die Schweiz.

AP

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