Stasi-Akte über Jacko aufgetaucht

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Über Michael Jackson gibt es eine Akte der Stasi

Berlin - Auch das noch. Offenbar hatte die Stasi Michael Jackson im Visier. Ursache ist ein Konzert, dass der King of Pop am 19. Juni 1988 vor dem Brandenburger Tor gab.

Die BILD zitiert aus der Stasi-Akte über den verstorbenen Star vom 4. Mai 1988:  „... Jugendliche unter allen Umständen versuchen werden, dieses Konzert vom Bereich Brandenburger Tor aus zu erleben“.

Die DDR-Staatsführung plante ein „Ablenkungskonzert“, um Jugendliche von der Mauer fernzuhalten, und wollte das echte Konzert auf Leinwände in einem Ost-Berliner Stadion übertragen. Zeitversetzt und um „politische Provokationen“ bereinigt.

Der Plan wurde nicht verwirklicht. Stattdessen habe die Stasi am 19. Juni 1988 Jagd auf Michael-Jackson-Fans in Ost-Berlin, schreibt BILD.

Streit um Jacksons Nachlass

In Las Vegas hat die Polizei bei den Ermittlungen zum Tod von  Michael Jackson im Haus seines Leibarztes Mobiltelefone und einen Computer beschlagnahmt. Conrad Murray habe sich während der Durchsuchung seines Hauses in Las Vegas kooperativ gezeigt und den Polizisten "geholfen", erklärten seine Anwälte. Den Angaben zufolge suchten die Ermittler in Murrays Haus nach den Krankenakten Jacksons sowie auf Pseudonyme des Popstars ausgestellte Unterlagen.

Unterdessen bahnt sich ein Streit um den Nachlass Jacksons an. Die Mutter des verstorbenen Popstars, Katherine Jackson, zog gegen die Testamentsvollstrecker John McClain und John Branca vor Gericht, wie die "Los Angeles Times" berichtete.

Diese würden ihr die Einsicht in wichtige Dokumente über die finanzielle Angelegenheiten ihres Sohns verwehren, argumentierten dem Bericht zufolge die Anwälte der 79-Jährigen. McClains und Brancas Anwalt wies die Vorwürfe zurück.

Die Frage des Nachlasses wird Thema einer gerichtlichen Anhörung am 3. August in Los Angeles sein. Dabei wird es auch um das Sorgerecht für Jacksons drei Kinder gehen, das nach dem Tod des Sängers vorläufig dessen Mutter übertragen worden war.

Der "Los Angeles Times" zufolge belaufen sich Jacksons Schulden auf 400 Millionen Dollar, während sein Besitz einen Wert von 600 Millionen Dollar hat. Hinzu kommen noch die Erlöse aus den Plattenverkäufen, die nach Jacksons Tod in die Höhe geschnellt waren.

Autopsie-Ergebnisse später

Die Ergebnisse der Autopsie von Michael Jackson werden erst in der kommenden Woche veröffentlicht. Das Gerichtsmedizinische Institut in Los Angeles teilte mit, dass die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Ergebnisse verschoben werde.

Grund dafür seien noch vorhandene Fragen an einen der plastischen Chirurgen des verstorbenen US-Sängers, die für die Untersuchung wichtig seien. Der Arzt sei zur Kooperation bereit, betonte ein Institutssprecher.

Ursprünglich hatte die Gerichtsmedizin angekündigt, dass die Ergebnisse der Autopsie noch in dieser Woche veröffentlicht werden. Laut CNN-Informationen wurde in Jacksons Körper eine Injektion des Narkosemittels Propofol gefunden, das eigentlich nur zur Betäubung von Patienten vor Operationen eingesetzt werden darf.

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