TV-Moderatorin kämpft gegen Hundemord

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Sky-Moderatorin Jessica Kastrop lässt das traurige Schicksal der Hunde aus der Ukraine nicht kalt.

Kiew - Die Tötung von hunderten Straßenhunden in der Ukraine zerreißt Jessica Kastrop das Herz. Jetzt reiste die Fußball-Moderatorin (Sky) nach Kiew zu einem Tierschutzprojekt.

Jessica Kastrop bei Straßenhunden in Kiew

Wenn im kommenden Jahr die Fußball-Europamesiterschaft in Polen und der Ukraine stattfindet, schaut die ganze Welt in die Fußballstadien und auf die Sportler. Aber niemand interessiert sich dann für die Leiden der Hunde.

In der ganzen Ukraine werden freilaufende Hunde gefangen, gequält und halb tot geschlagen, zum Teil lebendig in Müllpressen qualvoll umgebracht. Zur Europameisterschaft sollen die Städte in der Ukraine „hundefrei“ sein.

Sky-Moderatorin Jessica Kastrop, selbst Besitzerin eine Hundes namens „Anelka“, lässt das Schicksal der traurigen Hunde nicht kalt. Jetzt reiste die schöne Fußball-Expertin selbst nach Kiew und Odessa um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Unterstützt wurde sie vom Deutschen Tierschutzbund, der in Odessa ein Tierheim für Hunde betreibt. Hier werden die eingefangenen Hunde untersucht, kastriert und nach ein paar Wochen wieder freigelassen.

Während ihres Besuches im Tierheim in Odessa konnte Jessica Kastrop selbst aktiv mithelfen. So assistierte sie dem Tierarzt bei der Untersuchung und Wundbehandlung. Ebenso betreute sie die veränstigten, frisch eingelieferten Hunde und versuchte ihnen die Angst zu nehmen.

Für den dreibeinigen Hund „Resi“ übernahm die hübsche Moderatorin spontan die Patenschaft. Resi wird bis an ihr Lebensende hier im Tierheim bleiben können. Ganz besonders in Herz geschlossen hat Jessica Kastrop vier junge Welpen, erst ein paar Wochen alt. Am liebsten hätte sie die kleinen Hunde nicht mehr los gelassen.

Fast wie eine Politikerin überzeugte sie den Bürgermeister von Kiew, Aleksander Masurtschak, wie wichtig es ist, für die Hunde zu sorgen. Die Fußball-Fans weltweit wollen nicht, dass beim Gastgeber für den Sport Tiere gequält werden.

Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz

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