Zwölf Tote und zahlreiche Verletzte

Zug-Katastrophe in Italien: Parallelen zu Bad Aibling?

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Das Unglück passierte auf der Strecke zwischen Bari und Barletta.

Bari/Bad Aibling - Das schreckliche Zugunglück in Süditalien hat mindestens zwölf Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. Medien und User sehen bereits erste Parallelen zum furchtbaren Unfall am 9. Februar in Bad Aibling.

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Wie am Faschingsdienstag, als zwischen Kolbenmoor und Bad Aibling zwei Triebzüge frontal zusammenstießen und insgesamt ebenfalls zwölf Menschen ums Leben kamen, passierte der Unfall in der Nähe von Bari auf einer eingleisigen Strecke. Die Trasse verbindet die Hauptstadt von Apulien auf einer Nebentrasse mit der etwas weiter nördlich gelegenen Stadt Barletta. Der Frontalzusammenstoß ereignete sich dort etwa auf halber Strecke zwischen Ruvo di Puglia und Corato.

Eine weitere Parallele ist, dass auch am Unfall in Italien ein sogenannter Triebzug der Marke "Flirt" beteiligt gewesen sein soll. Darauf hat ein Facebook-User die Redaktion von rosenheim24.de nach Ansicht der Fotos von der Unglücksstelle aufmerksam gemacht. Auch die Züge, die am Unglück in Bad Aibling beteiligt waren, stammten vom selben Hersteller. Diese Fahrzeuge werden in der Regel im Regional- und S-Bahn-Verkehr eingesetzt.

Und wie bei der Katastrophe in Bad Aibling (Meridian) wurden auch jetzt die beiden Unglückszüge vom selben Eisenbahnunternehmen betrieben. Die Bild-Zeitung schreibt, dass die Züge in Diensten des Unternehmens "Ferrotramviaria" standen.

mw

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