Tierschützer decken Skandal auf

Falsche Tatsachen: "Kunst-Pelze" auch bei uns verkauft!

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In China werden Maderhunde auf offener Straße gehäutet.

München - Tierschützer haben einen Skandal beim Verkauf von Pelz-Artikeln aufgedeckt. Auch in bayerischen Städten werden falsche Tatsachen vorgespiegelt.

Es ist eine Riesensauerei: Echte Pelze werden als falsche Pelze deklariert und verkauft. Weltweit. Auch in Deutschland.

Die Bommel dieser Mützen sind aus echtem Pelz.

Wie Tierschützer in München herausfanden, verkaufen Geschäfte in der Landeshauptstadt Ware mit echtem Pelz, obwohl diese als synthetischer Pelz ausgezeichnet ist. "Echtpelz ist billiger als die Herstellung eines Kunstfellkragens oder einer künstlichen Mützenfellbommel. Daher findet sich Fell auch bei uns immer häufiger in Textilien", sagt ein Aktivist von "Soko Tierschutz" zur Bild.

Ein Maderhund blickt ängstlich in die Kamera - auch er wird ein schlimmes Schicksal erleiden. 

Besonders häufig wird dabei das Fell von Maderhunden verwendet. Diese werden in China auf offener Straße getötet und gehäutet. Von dort werden die Felle in die ganze Welt geliefert.

Also Vorsicht beim Kauf von Pelz-Produkten: Greift man bei Pelzkrägen zwischen die Haare und die Haare befinden sich auf Leder, ist es höchstwahrscheinlich echter Pelz, zitiert die Bild die "Soko Tierschutz".

anh

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