USA erhöhen den Druck auf Libyen

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Washington - Die Führung in Libyen gerät weiter unter Druck: Die USA haben angesichts der anhaltenden Gewalt in dem Land Sanktionen gegen die Führung verhängt.

Die Strafmaßnahmen richteten sich gegen das Regime von Staatschefs Muammar al-Gaddafi, nicht gegen das libysche Volk, erklärte Präsident Barack Obama in Washington. Auf Anordnung des Präsidenten sollen die Vermögen der Führungsriege um Gaddafi eingefroren werden, auch die der Kinder des Staatschefs und aller Personen, die an Menschenrechtsverstößen beteiligt waren.

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Derweil bröckelt die Macht des Regimes in Libyen bröckelt immer mehr. Saif al-Islam Gaddafi, der Sohn des libyschen Staatschefs, kündigte eine Aussetzung der Angriffe auf die Regimegegner und Gespräche mit den Aufständischen an. Er hoffe, dass dies heute auf "friedlichem Wege" möglich sei, sagte er am Abend in Tripolis. Zugleich stellte er die rasche Wiederherstellung der staatlichen Kontrolle in den Gebieten im Osten des Landes in Aussicht. Erneut machte er Islamisten für die Proteste gegen das Regime seines Vaters verantwortlich.

dpa

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