In Tiflis

Georgien: Papst Franziskus feiert Messe mit katholischer Minderheit

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Papst Franziskus bei einer Messe in Tiflis (Georgien).

Tiflis - Papst Franziskus hat in Georgien eine Messe mit tausenden Angehörigen der katholischen Minderheit in dem Land gefeiert.

Während des Gottesdienstes in einem Stadion in der Hauptstadt Tiflis rief er die Gläubigen am Samstag zu "Offenheit und Dialog" auf.

"Sein Besuch ist eine große Freude für unsere kleine katholische Gemeinschaft in Georgien", sagte einer der Gläubigen nach der Zeremonie in einem Stadion, an der auch Mitglieder der georgisch-orthodoxen Kirche teilnahmen. Patriarch Ilia II. blieb der Messe, bei der zahlreiche Plätze leer blieben, aber fern.

Ein Sprecher der georgisch-orthodoxen Kirche erklärte, der Besuch des Papstes stärke dennoch "die Beziehungen zwischen unseren beiden Kirchen". Etwa 85 Prozent der Georgier gehören der orthodoxen Kirche an, einige ihrer Anhänger hatten am Freitag am Flughafen in Tiflis gegen den Papstbesuch protestiert.

Franziskus wurde nach seiner Ankunft am Freitag von Staatspräsident Giorgi Margwelaschwili empfangen, anschließend traf er sich Ilia II. Am Sonntag reist der Papst dann weiter ins mehrheitlich muslimische Aserbaidschan. Das Land liegt seit Ende der 80er Jahre im Konflikt mit Armenien um die vorwiegend von Armeniern bewohnte Region Berg-Karabach. Im April war der seit langem schwelende Konflikt wieder gefährlich aufgeflammt.

AFP

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