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Bei New York: Zug kracht in Bahnhof - ein Toter, viele Verletzte

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Der Bahnhof von Hoboken im Bundesstaat New Jersey wurde bei dem Zugunglück erheblich beschädigt.

New York - Bei einem Zugunglück nahe New York sind nach US-Medienberichten mehr als hundert Menschen verletzt worden. Ein Toter ist mittlerweile bestätigt worden.

  • Ein mit Pendlern vollbesetzter Zug ist nahe New York bei voller Fahrt in einem Bahnhof verunglückt.
  • Der Zug raste in Hoboken in einen Prellbock
  • Mehr als hundert Menschen sind verletzt worden, ein Toter ist bislang bestätigt.
  • Unglücksursache könnte ein Fehler eines Zugführers sein.

+++ Mittlerweile gehen die Behörden davon aus, dass 108 Menschen bei dem Zugunglück verletzt worden. Viele davon erlitten Kopfverletzungen. Bei dem Toten handelt es sich um jemanden, der auf der Plattform von Trümmern getroffen wurde.

+++ Bei dem Zugunglück nahe New York hat es mindestens einen Toten und 65 Verletzte gegeben. Das bestätigte der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo. Medien hatten zuvor von drei Toten und über 100 Verletzen berichtet.

+++ Eine Sprecherin der Verkehrsbehörde, Jennifer Nelson, sagte, es sei noch unklar, mit welcher Geschwindigkeit der Zug in den Bahnhof hineingefahren sei. Alle denkbaren Ursachen des Unglücks würden untersucht. Nach ihren Angaben befanden sich rund 250 Menschen in dem Zug. Es sei unklar, ob einige von ihnen noch in dem Wrack eingeschlossen seien.

+++ Augenzeugen erklärten, der Zug sei ungebremst in die Station hinein gefahren. Ein Mitarbeiter der lokalen Verkehrsbehörde sagte der „New York Times“: "Der Zug ist sehr schnell gefahren." Es habe sich um den Zug mit der Nummer 1614 gehandelt, der in Spring Valley im Bundesstaat New York nördlich von Hoboken gestartet sei, berichten Medien.

+++ Laut NBC soll die Unglücksursache ein Fehler des Zugführers gewesen sein. Der Sender beruft sich auf die Aussagen von fünf Polizisten. Diese sagten jedoch auch, dass die Untersuchungen erst am Anfang stünden.

+++ Bei dem Aufprall des Zuges wurde der Prellbock hochgeschleudert - er fiel auf das Bahnhofsdach, das daraufhin einstürzte.

+++ Noch gibt es keine offizielle Bestätigung, dass es bei dem Unglück Tote gegeben hat.  Eine Sprecherin der Verkehrsbehörde von New Jersey sagte jedoch, es habe mehr als hundert Verletzte gegeben. Viele Menschen seien schwer verletzt.

+++ NBC New York berichtet, dass bei dem Zugunglück auch Menschen ums Leben gekommen sind. Es habe mindestens drei Tote gegeben.

Tote und zahlreiche Verletzte bei Zugunglück nahe New York

Der mit Berufspendlern vollbesetzte Zug war nach Angaben der Behörden am Donnerstagmorgen (Ortszeit) entgleist und in den Bahnhof von Hoboken im Bundesstaat New Jersey gekracht. Es habe einen Unfall gegeben, der Zugverkehr im Bahnhof Hoboken sei eingestellt worden, teilte die örtliche Nahverkehrsgesellschaft am Donnerstag mit. 

US-Fernsehsender zeigten Bilder, auf denen erhebliche Sachschäden im Bahnhof zu sehen sind. Ein Teil des Dachs sei eingestürzt, so ein Zuginsasse gegenüber CNN.

Der US-Sender ABC News berichtet, zahlreiche Passagiere seien in den Trümmern eingeschlossen. Das Dach des Bahnhofs sei teilweise eingestürzt.

Die ersten Ermittlungen hätten keine Hinweise auf einen Anschlag oder eine Absicht ergeben, heißt es auf CNBC unter Berufung auf offizielle Quellen.

Der Hudson River trennt den Stadteil Hoboken in New Jersey und Manhattan in New York. Mehr als 50.000 Menschen sind täglich in dem Bahnhofsgebäude unterwegs.

dpa/hn

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