Piraten werfen USA Misshandlung vor

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Richmond - Drei in den USA wegen Piraterie angeklagte Somalier haben den Vereinigten Staaten Misshandlungen vorgeworfen. Es geht um menschnunwürdige Behandlungsmethoden und Drohungen.

Sie seien mehrere Tage lang nackt, mit verbundenen Augen und in Handschellen gefesselt festgehalten worden. Ein Dolmetscher sei ihnen auch nicht zur Verfügung gestellt worden, erklärten ihre Anwälte am Montag in Dokumenten, die bei einem US-Bezirksgericht im Staat Virginia eingereicht wurden.

Ein anderer Angeklagter erklärte, er habe zwar einen Dolmetscher gehabt, dieser habe ihm aber gedroht, er werde über Bord geworfen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, am 1. April an dem Angriff auf die “USS Nicholas“ vor der afrikanischen Ostküste beteiligt gewesen zu sein. Die US-Regierung erklärte, sie werde im Laufe des Prozesses zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

dapd

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