Westerwelle: Keine Deutschen in Thailand verletzt

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Außenminister Guido Westerwelle.

Berlin - Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte, es seien keine Deutschen bei den Unruhen in Bangkok verletzt worden. Er riet von Reisen in Thailands Hauptstadt und den Norden ab.

Bei den schweren Kämpfen in Bangkok sind bislang keine Bundesbürger verletzt worden. Außenminister Guido Westerwelle sagte am Mittwochmittag in Berlin: “Deutsche sind nach unserer Kenntnis bisher nicht zu Schaden gekommen.“ Die in Bangkok lebenden Deutschen seien gebeten worden, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Nicht betroffen von den Demonstrationen seien derzeit die Tourismusregionen im Süden des Landes. “Die Nachrichten, die uns aus Bangkok erreichen, sind sehr besorgniserregend“, sagte der Bundesaußenminister. “Wir bedauern zutiefst, dass erneut Tote und Verletzte zu beklagen sind.“

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Westerwelle appellierte an die thailändische Regierung, “mit Umsicht und Zurückhaltung“ zu handeln. “Ich rufe aber auch die Opposition dazu auf, ihren Einfluss auf die Demonstranten für eine friedliche Lösung der Krise geltend zu machen“, erklärte der Minister. “Jetzt muss für alle gelten: Ein Abgleiten des Landes in Chaos und Gewalt muss verhindert werden.“ Das Auswärtige Amt rät derzeit dringend von Reisen nach Bangkok ab. “Das Gleiche gilt für nicht unbedingt erforderliche Reisen in den Norden des Landes“, sagte Westerwelle. Er rief die Bundesbürger auf, sich vor Reisebeginn beim Auswärtigen Amt oder im Internet über die Lage in Thailand zu informieren.

DAPD

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