Bericht: Bayer könnte 130 Dollar pro Monsanto-Aktie bieten

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Bayer AG im Chemiepark in Leverkusen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Düsseldorf (dpa) - Bayer könnte einem Pressebericht zufolge sein Gebot für den US-Saatguthersteller Monsanto auf bis zu 130 US-Dollar (116,55 Euro) pro Aktie erhöhen.

Um die Übernahme zügig und freundlich zu Ende zu bringen, sei möglicherweise auch dieser Preis nötig, berichtete die "Rheinische Post" (Dienstag) unter Berufung auf Kreise aus dem Bayer-Konzern. Für eine derartige Erhöhung brauche der Vorstand grünes Licht vom Aufsichtsrat. Grundsätzlich seien die Kontrolleure aber nicht abgeneigt.

In den Gesprächen, die der Chemie- und Pharmakonzern und die US-Agrarfirma in den vergangenen Wochen geführt hätten, habe man sich angenähert. Inzwischen liege die Zahl von 127,50 Dollar pro Monsanto-Aktie auf dem Tisch. Das letzte offizielle Bayer-Angebot lag bei 125 Dollar.

Bayer-Sprecher Günter Forneck habe die Informationen auf Anfrage der Zeitung nicht kommentieren wollen. Im Juli, als Bayer sein Angebot von 122 auf 125 Dollar je Monsanto-Aktie erhöht hatte, hatte Bayer mitgeteilt: "Die genauen Bedingungen einer endgültigen Transaktionsvereinbarung müssen vom Aufsichtsrat der Bayer AG genehmigt werden."

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