Bundesregierung: Frauenquote zeigt Wirkung

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Seit dem 1. Januar müssen börsennotierte Unternehmen bei Aufsichtsräten mindestens 30 Prozent der neu zu besetzenden Posten mit Frauen besetzen. Foto: Tobias Kleinschmidt

Berlin (dpa) - Die Frauenquote zeigt nach Einschätzung der Bundesregierung ein halbes Jahr nach Inkrafttreten bereits Wirkung.

"Wir haben mehr Frauen in Führungspositionen und wir werden auch zukünftig mehr Frauen in Führungspositionen bekommen", sagte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD). Es sei dennoch Luft nach oben.

Bei den rund 150 Gesellschaften, die sich an die Quote halten müssen, sei der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten binnen sechs Monaten um 3,86 Prozentpunkte auf 25,83 Prozent nach oben geklettert. Alle Unternehmen, die in diesem Jahr bereits gewählt haben, hätten sich bei ihren Neuwahlen an die Vorgaben gehalten, sagte Schwesig.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sagte aber auch: "Ich will noch einmal betonen, dass wir von einem außerordentlichen schlechten Status quo starten." Deutschland sei internationales Schlusslicht.

Seit dem 1. Januar müssen börsennotierte Unternehmen bei Aufsichtsräten mindestens 30 Prozent der neu zu besetzenden Posten mit Frauen besetzen. Die Quote gilt für Unternehmen, bei denen der Aufsichtsrat jeweils zur Hälfte mit Vertretern von Anteilseignern und Arbeitnehmern besetzt ist.

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