Chinesen übernehmen Autozulieferer aus Bayern

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Der bayerische Autozulieferer Preh (Archivbild)wird von einem chinesischen Unternehmen übernommen.

Bad Neustadt - Der Autozulieferer Preh aus dem bayerischen Bad Neustadt/Saale wird von einem chinesischen Unternehmen übernommen.

Die Joyson Investment Holding wird künftig 74,9 Prozent an Preh halten, wie das unterfränkische Unternehmen am Freitag mitteilte. Die bisherigen Eigentümer, die Deutsche Beteiligungs AG (Frankfurt), von ihr verwaltete Fonds und das Management bleiben aber mit 25,1 Prozent an Preh beteiligt.

Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Zugleich soll mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld in das Unternehmen fließen. Beide Unternehmen hatten zuvor bereits eine gemeinsame Firma auf dem chinesischen Markt betrieben.

Preh beschäftigt weltweit etwa 2500 Menschen. Das auf Fahrbediensysteme - also etwa Steuerungselemente - spezialisierte Unternehmen wurde 1919 gegründet und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 351 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 17,9 Millionen Euro.

Joyson Automotive ist Teil der Joyson-Gruppe mit 1800 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von umgerechnet 198 Millionen Euro. Die Firma ist auf Autoelektronik spezialisiert. Der Übernahme müssen noch chinesische Behörden zustimmen.

dpa

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