Verband: Binnenfischer leiden unter Behörden

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Gezüchtete Bestände werden dezimiert: Fischer leiden unter räuberischen Kormoranen, Reihern, Ottern und Bibern. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Potsdam (dpa) - Die deutschen Binnenfischer klagen über Auflagen von Behörden. "Es wird zunehmend schwieriger, Naturschutz und Fischerei unter einen Hut zu bringen", sagte Bernhard Feneis, Präsident des Verbandes Deutscher Binnenfischer und Aquakulturen, auf dem Deutschen Fischereitag in Potsdam.

"Wir sehen Handlungsbedarf, auch auf EU-Ebene." Deutschland habe klimatisch günstige Bedingungen für Fischerei und Fischzucht. Rechtliche Bestimmungen hemmten jedoch die Arbeit der Betriebe. So sei es etwa schwerer, Flächen zu erweitern.

Zudem leiden die Fischer unter räuberischen Kormoranen, Reihern, Ottern und Bibern, die ihre gezüchteten Bestände dezimieren. Brandenburg will sich mit Unterstützung der Bundesregierung dafür einsetzen, gegen die EU-weit geschützten Arten vorgehen zu dürfen, wenn deren Zahl stabil ist.

Der Fischereitag läuft noch bis Donnerstag. Er vereint bundesweit rund 600 000 Mitglieder.

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