Zirngibl Langwieser

„Die Größe der Kanzlei ist nicht ausschlaggebend für die Mandate“

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Zirngibl Langwieser ist ein Münchner Eigengewächs, das sich in 20 Jahren des Bestehens einen sehr guten Ruf als Berater des Mittelstandes aufgebaut hat. Aber auch bei Konzernen kommt die Kanzlei mit ihren rund 60 Anwälten regelmäßig zum Zug.

Es muss nicht immer eine international vernetzte Großkanzlei mit zahlreichen Büros und einer vierstelligen Anzahl an Anwälten sein. Auch regional gewachsene, mittelständisch orientierte Sozietäten können im Markt der Großen erfolgreich mitspielen und sich sowohl beim (gehobenen) Mittelstand als auch bei international aufgestellten und börsennotierten Konzernen einen Namen machen. Ein Beispiel dafür: Zirngibl Langwieser. Die Münchner Kanzlei feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen, der namensgebende Gründungspartner Friedrich E. Zirngibl ist noch immer an Bord.

„Die Wurzeln unseres Büros liegen im Bau- und Immobilienrecht. Dafür sind wir im Markt auch sehr bekannt“, sagt Dr. Martin Gebhardt, Partner der Kanzlei. „Heute beraten wir umfassend im Wirtschaftsrecht und bieten den Mandanten unsere vernetzten anwaltlichen Dienstleistungen.“ Das Spektrum umfasst das Arbeitsrecht, den Gewerblichen Rechtsschutz, das Kartell- und Wettbewerbsrecht, das Gesellschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht, das Immobilien- und Baurecht und das Vergaberecht. Ebenso stehen das Steuerrecht und die Compliance-Beratung regelmäßig auf der Agenda. „Mit dieser Aufstellung sind wir in so gut wie allen Sektoren unterwegs“, betont Martin Gebhardt. Bei internationalen Fällen können sich die Rechtsanwälte von Zirngibl Langwieser auf ihr gutes und enges internationales Kanzleinetzwerk LawExchange verlassen.

Im Fokus steht die direkte Beratung der Unternehmer, die einen praxisorientierten Lösungsvorschlag für ein spezifisches Problem benötigen. Deshalb agiere die Kanzlei ausgehend von ihrer breiten Kompetenz immer sehr nah an den Entscheidern, und die Partner seien immer Ansprechpartner für die Mandanten. „Das versetzt uns in die Lage, vielfach Anwalt des Vertrauens der Unternehmer zu sein, sodass wir als ständiger rechtlicher Begleiter und Berater an Bord sind. Wir sind die Vertrauten des Inhabers oder der Geschäftsführung und leben dadurch das anwaltliche People’s Business. Und über unsere Aufstellung mit rund 60 Rechtsanwälten können wir alle Fragen kurzfristig und qualifiziert beantworten. Schnelligkeit und Qualität sind unsere Leistungsversprechen“, betont der Rechtsanwalt, der schwerpunktmäßig in den Bereichen Gewerblicher Rechtsschutz (unter anderem IT-Recht), Wettbewerbs- und Kartellrecht berät.

Diese Eigenschaften führten dazu, dass Zirngibl Langwieser sowohl über Empfehlungen als auch über Pitch-Situationen in die Mandate komme – durchaus auch im gehobenen Bereich. „Die Größe der Kanzlei ist nicht ausschlaggebend für die Mandate. Hochkarätige Beratung hängt nicht an der Anzahl der Anwälte, das wissen auch die Mandanten.“ Martin Gebhardt weist auch darauf hin, dass mittelständische Einheiten nicht grundsätzlich mit niedrigeren Preisen an den Markt gingen als die großen Kanzleien – „das Honorar ist nicht das wichtigste Argument“. Er geht fest davon aus, dass Mandanten auch künftig für qualifizierte Beratung Geld zahlen würden, aber eben auch technische Lösungen für die sogenannten Commodities sich durchsetzen würden. „Technische Lösungen werden den Markt verändern, aber den Anwalt nicht ersetzen.“ Und weil das der Fall ist, sucht auch Zirngibl Langwieser passenden juristischen Nachwuchs. Diesen spreche, so Martin Gebhardt, die Kanzlei durch ihr Gesamtpaket an. „Das ist nicht nur gehaltsgetrieben. Wir legen Wert auf eine frühe Mandatsbindung und ein Karriereversprechen. Wer sich einsetzt, unternehmerische Verantwortung übernimmt und zu uns passt, wird bei uns Partner werden.“

Von Patrick Peters

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