Tarifkonflikt: Lufthansa und Piloten kommen sich näher

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Eine Flugbegleiterin auf dem Weg von der Arbeit in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Seit Jahren ringt die Lufthansa mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit um Tarifregelungen. Neue Tarifverhandlungen gibt es zwar noch nicht: beide Seiten kamen sich aber in Gespräche über die Bedingungen für neue Verhandlungen näher.

Frankfurt/Main (dpa) - Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) geben sich bei den Gespräche zu einem neuen Anlauf für Tarifverhandlungen nochmals mehr Zeit. Beide Seiten hätten sich deutlich angenähert, teilte die VC mit.

"Aufgrund der hohen Komplexität und des Umfanges ist es dennoch, trotz Verlängerung, noch nicht gelungen, zu allen Punkten eine Verständigung zu erzielen." Anfang der Woche solle nun weiter geredet werden. Einen genauen Termin nannte die VC nicht, bis spätestens Dienstag wolle man aber wieder beisammen sitzen, sagte ein Sprecher.

Ursprünglich hatten sich beiden Seite eine Frist bis einschließlich Freitag gesetzt, um die Bedingungen für die Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen festzulegen. Schon das war eine Fristverlängerung. Zu den Inhalten der Gespräche wollten weder die Fluggesellschaft noch die Gewerkschaft Stellung nehmen.

Der Tarifstreit zwischen Lufthansa und der VC war Ende 2013 eskaliert, als die Lufthansa die Regelung zur Übergangsversorgung für die Piloten kündigte. Die Piloten hatten bis zum Spätsommer vergangenen Jahres 13 Mal zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Der vorerst letzte Pilotenstreik bei der Lufthansa war nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen am 9. September abgebrochen worden. Das Gericht urteilte damals, die Gewerkschaft habe mit ihrem Streik auch Ziele verfolgt, die bei Verhandlungen über Tarifverträge gar nicht erreicht werden könnten. Dabei ging es um Kritik am Billigkonzept bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

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