Pleite von Manroland - Ringen um Arbeitsplätze angelaufen

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Augsburg - Die Beschäftigten des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland in Augsburg sind aufgerufen worden, das Unternehmen trotz der Pleite nicht zu verlassen.

Bei der Suche nach einem Investor sei es unabdingbar, dass die Belegschaft zu Manroland stehe, erklärten Vertreter des Unternehmens, der IG Metall, der Arbeitsagentur und der Stadt Augsburg nach einem Krisentreffen am Samstag. Die Runde verwies darauf, dass der Betrieb im Insolvenzverfahren fortgesetzt werde und die Auszahlung der Gehälter bis Ende Januar gesichert sei.

Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller mit insgesamt 6500 Beschäftigten hatte am Freitag Insolvenzantrag gestellt. Am Standort Augsburg sind 2.400 Jobs bedroht.

Zu dem Krisentreffen im Augsburger Rathaus hatte Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) geladen. Insolvenzverwalter Werner Schneider, der nun über die weitere Zukunft von Manroland entscheidet, war allerdings nicht dabei. Am Montag will Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) mit den Beteiligten in Augsburg beraten.

dapd

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