Warnstreiks nun auch in der Region

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Landkreis - Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien und des Finanzamts sind verärgert über die öffentlichen Arbeitgeber. Deshalb streiken sie jetzt - ab Donnerstag auch in der Region.

Die Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder steht vor der dritten Verhandlungsrunde am 7./8. März. Noch immer haben die Arbeitgeber kein konkretes Angebot vorgelegt. Auch im Gebiet des ver.di-Bezirks Rosenheim finden deshalb am Donnerstag, 21. Februar, Warnstreiks statt, an denen sich vor allem die Beschäftigten von Straßen- und Autobahnmeistereien aus dem gesamten Bereich Südostoberbayern und dem Finanzamt Rosenheim beteiligen.

„Die Warnstreiks sind Resultat der massiven Verärgerung über die Verweigerungshaltung der öffentlichen Arbeitgeber der Länder, die auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt haben“, erklärte Rainer Wessely, Bezirksgeschäftsführer von ver.di Rosenheim: „Damit machen die Arbeitgeber zum wiederholten Male deutlich, dass sie die Beschäftigten ausschließlich als Kostenfaktoren betrachten – Wertschätzung geht anders“.

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Einkommenserhöhung von 6,5 % im Gesamtvolumen – unter stärkerer Berücksichtigung der unteren Entgeltgruppen. Das am Verhandlungstisch für die Bundesländer vereinbarte Ergebnis soll neben anderen Forderungen dann zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten übertragen werden.

An den Warnstreiks und Aktionen am 21. Februar beteiligen sich:

Straßenmeisterei Ampfing

Flussmeisterstelle Wasserburg

Autobahnmeisterei Rosenheim (Pfraundorf)

Straßenmeisterei Hausham

Straßenmeisterei Rosenheim

Straßenmeisterei Traunstein

Straßenmeisterei Freilassing

Straßenmeisterei Bischofswiesen

Autobahnmeisterei Siegsdorf

Finanzamt Rosenheim (Demo ab 10.30 Uhr)

Pressemitteilung ver.di

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