AOK-Beirat: Glashauser für Müller

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
AOK-Direktor Gerhard Schöndorfer mit Versichertenvertreterin Christa Müller und dem neuen Beiratsvorsitzenden Hermann Glashauser (von links nach rechts).

Rosenheim - Zu Jahresbeginn hat turnusgemäß der Beiratsvorsitz in der AOK-Direktion Rosenheim gewechselt: Christa Müller übergab an Hermann Glashauser.

Christa Müller, Vertreterin der Versicherten, hat für dieses Jahr die Leitung des regionalen Selbstverwaltungsgremiums an Arbeitgebervertreter Hermann Glashauser übergeben.

„Einen Zusatzbeitrag wird es für die mehr als 4,3 Millionen Versicherten der AOK Bayern auch 2014 nicht geben“, gibt der neue Beiratsvorsitzende bekannt. Mit Spannung blickt die Selbstverwaltung der AOK Rosenheim nach der Bundestagswahl auf die Akteure in Berlin. „Wir erwarten, ebenso wie die Versicherten, dass die gesetzlich zugesicherten Steuerzuschüsse für versicherungsfremde Leistungen nicht weiter gekürzt werden“, so Glashauser.

Eine Sanierung des Bundeshaushalts mit Versichertengeldern verbiete sich. „Nicht zuletzt hat der künftige Bundesgesundheitsminister dafür zu sorgen, dass der Rechenfehler im Morbi-RSA endlich behoben wird“, so Glashauser weiter. Das habe das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in seinem Urteil vom 4. Juli dieses Jahres klar vorgegeben. Die Überzahlungen für Gesunde aus dem  Gesundheitsfonds müssen zurückgeführt werden, damit das notwendige Geld für die Behandlung der schwer kranken und alten Menschen zur Verfügung steht.

Auch die Leistungserbringer müssten daran ein Interesse haben, dass das vorhandene Geld zielgerichtet für mehr Gesundheit eingesetzt und dem System nicht in Form obskurer „Dividenden“ entzogen wird. Unverändert zählt für die AOK Bayern der Wettbewerb um die beste Versorgung.

Pressemeldung AOK Bayern, Direktion Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser