Rosenheim im Standortranking in Top Ten

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Rosenheim - In einer wissenschaftlichen Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) belegte Rosenheim Platz 8 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten Deutschlands.

Dass in Rosenheim die Lebensqualität hoch ist und die Wirtschaftskraft kaum einen Vergleich zu scheuen braucht, ist für die Menschen in der Region kein Geheimnis. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeigte sich dennoch erfreut über eine weitere Spitzenplatzierung der Stadt Rosenheim in einer kürzlich veröffentlichten wissenschaftlichen Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit der WirtschaftsWoche. Rosenheim belegt mit Platz 8 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten Deutschlands einmal mehr eine hervorragende Position. Metropolen wie Düsseldorf (Platz 19), Stuttgart (23), Hamburg (27), Frankfurt/Main (29) und Berlin (81) konnte Rosenheim hinter sich lassen. Aber auch Vorzeigestädte wie Baden-Baden (19), Münster (18), Heidelberg (22) oder Freiburg im Breisgau (36) landeten zum Teil deutlich abgeschlagen hinter dem südbayerischen Zentrum.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt, Arbeitsmarkt und Bildungsniveau der Beschäftigten. Die Gesamtbewertung setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau- Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. So lag 2008 das verfügbare Einkommen je Einwohner in Rosenheim mit 23.834 um 29,4 Prozent über dem Durchschnitt der untersuchten Städte. Auch bei der Arbeitslosenquote liegt Rosenheim mit 6,4 Prozent gegenüber einem Durchschnittswert von 10 Prozent auf den vorderen Plätzen.

Im Dynamikranking sticht Rosenheim mit einer Steigerung des durchschnittlich verfügbaren Einkommens von 2004 bis 2008 um 11,9 Prozent hervor. Im Schnitt der anderen Städte beläuft sich der Anstieg auf 7,2 Prozent.

Darüber hinaus hat auch die Zahl der Gästeübernachtungen im gleichen Zeitraum um 0,6 je Einwohner zugenommen. „Gerade die vermehrten Gästeübernachtungen unterstreichen die gestiegene Bedeutung Rosenheims, speziell im Geschäftstourismus und bei den Kongressen“, zeigte sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zufrieden. „Die Studie ist eine Bestätigung unseres politischen Kurses und Ansporn, so weiterzumachen. Mit dem Gewerbegebiet Am Oberfeld stehen hoffentlich ab Herbst auch neue Flächen für die Expansion heimischer Unternehmen zur Verfügung“, so Oberbürgermeisterin Bauer.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © Förg

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