Dämmung der Fassade: Blitzschutzanlage neu anbringen

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Wer ein Gebäude von außen dämmt, sollte die Blitzschutzanlage hinterher neu installieren. Denn sie muss frei vor der Fassade angebracht wein. Foto: Marc Tirl

Ein Baugerüst errichten, Dämmplatten befestigen und hinterher die Fassade wieder verputzen - ein Haus von außen zu dämmen, ist mit viel Arbeit verbunden. Auch die Blitzschutzanlage darf dabei nicht außer Acht gelassen werden.

Erfurt (dpa/tmn) - Die Ableitungen einer Blitzschutzanlage müssen frei vor der Fassade installiert sein. Wird auf die Hauswand eine Wärmedämmung gesetzt, müssen diese Ableitungen erst abgenommen und nach den Bauarbeiten wieder angebracht werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin.

Daneben darf das Dämmmaterial nicht die Trennstellen zwischen den Ableitungen und dem Erdungssystem überdecken. Denn wird der Blitzschutz überprüft, muss der Handwerker in der Lage sein, diese Stellen zu erreichen.

Eine Blitzschutzanlage hat typischerweise drei Teile: Eine Erdungsanlage, eine Ableitung an der Fassade und eine Fangeinrichtung. Letztere kommt auf das Dach des Hauses und ist im Ernstfall die Einschlagstelle. Von hier wird die extrem hohe Energie dann über die Ableitungen und die Erdung kontrolliert vom Haus weggeleitet.

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