Erlaubnis erforderlich: Baumscheiben bepflanzen

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In Großstädten sieht man häufig kleine Blumenbeete um die Straßenbäume herum. Wer das auch machen will, sollte vorher mit der Stadtverwaltung sprechen. Foto: Franziska Gabbert

Mit bunten Blumen umrandete Straßenbäume verschönern das Stadtbild. Und so mancher, der keinen Garten, freut sich, einen Ort für seine Pflanzenleidenschaft gefunden zu haben. Doch einfach draufloslegen sollte er nicht.

Berlin (dpa/tmn) - Wer den Boden unter einem Straßenbaum bepflanzen will, sollte darüber das zuständige Naturschutz- und Grünflächenamt der Gemeinde informieren. Es kann sein, dass eine Art Vertrag darüber geschlossen werden muss.

In der Regel unterstützen die Behörden das Anlegen von Beeten um die Baumstämme, denn das kann auch zur Gesundheit der Pflanzen beitragen. Manchmal werden den Anwohnern auch finanzielle Zuschüsse dafür gewährt. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin hin.

Allerdings gibt es Voraussetzungen für die Erlaubnis: Die Bepflanzung darf die Verkehrssicherheit an Bürgersteig und Straße nicht gefährden, und die Baumscheibe - der Bereich über den Wurzeln um den Baumstamm herum - muss auch regelmäßig gepflegt werden.

Die Beete lassen sich mit Brettern, Stämmen, Steinen oder niedrigen Zäunen einfassen - so stellt mancher Radfahrer sein Gefährt auch nicht mehr am Stamm ab. Fundamente dafür sollte man aber nicht setzen, rät der BUND. Wichtig ist vor dem Einpflanzen, die oft festgetretene Erde um den Stamm gut zu lockern, ohne dabei die Wurzeln zu verletzen. Ist der Boden verschmutzt, kann man ihn durch Humus ersetzen.

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