Monatelange Blüte: Bromelien selbst kultivieren

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Die Blüte der Bromelie hält viele Monate - aber dafür blüht sie auch nur einmal. Foto: Andrea Warnecke

Sie sind ein echter Blickfang in der Wohnung: Bromelien sehen exotisch aus mit ihren gelben, roten oder violetten Blüten. Wer möchte, kann selbst neue Bromelien heranziehen.

Berlin (dpa/tmn) - Bromelien blühen nur ein einziges Mal - dafür aber lange. Drei bis sechs Monate kann die Blütezeit dauern. Darauf weist die Kooperation Bromelie hin, ein Verband niederländischer und belgischer Bromelienerzeuger und -züchter.

Die Blüten können gelb, orange, rot oder violett sein, manchmal haben die Pflanzen auch mehrfarbige Blüten. Wer möchte, kann seine eigenen Bromelien kultivieren. Das geht so: Nach der Blüte finden Hobbygärtner an der Basis der Pflanze kleine Seitentriebe. Diese lassen sie so lange weiterwachsen, bis sie etwa halb so groß sind wie die ursprüngliche Pflanze. Die Triebe muss man dann etwa zwei Wochen über den Kelch wässern. Jetzt abschneiden - und zwar inklusive Wurzel - und in einen eigenen Topf pflanzen. Es dauert etwa ein Jahr, bis die selbst gezogene Bromelie blühreif ist.

Der Blüte lässt sich aber auch nachhelfen: Dafür legt man einen reifen Apfel in das Herz der Pflanze, dann wird dieser eine Plastiktüte übergestülpt - so lässt man die Pflanze drei Woche lang stehen. Nach weiteren 8 bis 16 Wochen zeigt die Bromelie dann eine neue Blüte.

Bromelien mögen es hell, aber nicht allzu sonnig, und warm: Es sollten mindestens 15 Grad sein. Wasser gibt man der Pflanze über ihren Kelch, nicht über die Erde. Wenn es sehr heiß ist, kann man zusätzlich eine Schale mit Wasser in der Nähe aufstellen: Wenn das Wasser verdunstet, können die Bromelien die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen.

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