Immo-Markt in Samerberg, Neubeuern, Nußdorf und Brannenburg

Immobilien-Experten und Bürgermeister informieren über das nördliche Inntal

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Experte Peter Thalmeier nimmt den Immobilienmarkt im nördlichen Inntal "unter die Lupe".

Landkreis Rosenheim - Die Gemeinden Samerberg, Neubeuern, Nußdorf und Brannenburg sind attraktive Gemeinden – nicht nur für Erholungssuchene, sondern auch für Immobilien-Interessenten.

Das nördliche Inntal ist ein Gebiet, das durch eine exzellente Infrastruktur und eine herrliche Lage zahlreiche Interessenten an Immobilien anzieht. Die Gemeinden und hier vor allem Samerberg, aber auch die Gemeinden Neubeuern, Nußdorf östlich des Inns sowie auf der Westseite Brannenburg, profitieren vor allem von der unmittelbaren Nähe zur Hochries bzw. zum Sudelfeldgebiet. Zudem besteht ein großer Mehrwert aufgrund der günstigen Anbindung über die A8 und die A93 Richtung Nord und Süd.

Samerberg: Keine großen Projekte in Sachen Bauland geplant

Insbesondere die Gemeinde Samerberg profitiert von der guten Autobahnanbindung als bevorzugtes Ziel für Freizeit und Urlaub. Laut Bürgermeister Georg Huber wird jedoch "die Mobilisierung von neuem Bauland in der Gemeinde eher zurückhaltend behandelt". Die Schaffung von Wohnraum für Einheimische stehe im Vordergrund. 

Geplant ist eine "natürliche Entwicklung unserer beliebten Wohn-, Erholungs- und Freizeitgemeinde. Große Projekte stehen derzeit nicht an", so Georg Huber.

thalmeier Dienste Immobilien GmbH & Co. KG
Samerstraße 27 

83022 Rosenheim

Telefon: 08031/7477

E-Mail: info@thalmeier.de

Homepage: www.thalmeier.de

Weiterhin verweist das Gemeindeoberhaupt darauf, dass "eine Innenverdichtung, auch wenn diese wünschenswert wäre, oft nicht realisiert werden kann, da diesem im Einzelfall nicht immer passend ist." Die Gemeinde Samerberg habe nach Ansicht des Bürgermeisters sicher im Nahversorgungsbereich und in der Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel Defizite, im Gegenzug verfügt die Gemeinde über einen überaus hohen Freizeitwert. 

Der Tourismus stellt laut Georg Huber einen wichtigen Erwerbszweig dar. Hier gilt es seiner Aussage nach, das bestehende Angebot zu bewahren und zu pflegen.

Wie in der gesamten Region haben auch die Preise für Bauland und Bestandsimmobilien noch einmal angezogen. "Bei Bauland werden Preise weit jenseits der Bodenrichtwerte gehandelt", weiß Peter Thalmeier, Inhaber der thalmeier Dienste Immobilien GmbH & Co. KG in Rosenheim. Da hier derzeit kein Angebot vorhanden ist, entwickeln sich die Preise nach oben. Hier muss man von einer Größenordnung von 450 600 Euro/m² ausgehen, in Einzelfällen auch darüber.

Die Neubaupreise bewegen sich derzeit am Samerberg circa zwischen 4.200 und 4.500 Euro/m² für Eigentumswohnungen. Bestandsimmobilien werden, soweit vorhanden, je nach Alter für 2.500 bis 3.500 Euro/m² gehandelt.

Kaum Angebot in Neubeuern und Nussdorf

Die Gemeinden Neubeuern und Nussdorf, welche in der Vergangenheit bereits als schönste Dörfer Deutschlands bzw. Bayern ausgezeichnet wurden, sind nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Interessenten außerhalb unserer Region ein Begriff bzw. als Standort und Lebensmittelpunkt überaus gefragt und bevorzugt.

Das in diesen Gemeinden kaum vorhandene Angebot spreche hier ebenso für aktuell hohe Preise, so Immobilienexperte Peter Thalmeier. Vergleichswerte und Anhaltspunkte aus der jüngsten Vergangenheit fehlen hier fast gänzlich.

Brannenburg: Sozialer Wohnungsbau ist ein Thema

Ebenso sehr gefragt - sicher auch aufgrund der hervorragenden Infrastruktur - ist Brannenburg mit dem angrenzenden Sudelfeldgebiet. Die Lage an der Autobahn A93 Richtung Kufstein mit der sehr guten Anbindung in alle Richtungen spricht viele Interessenten an. Zudem bedeutet die Zuganbindung Richtung Rosenheim/München und Richtung Österreich (Kufstein, Innsbruck) einen zusätzlichen Mehrwert.

Aktuell entstehen auf dem ehemaligen Kasernenareal eine große Anzahl an Häusern und Wohnungen, welche laut Gemeindeoberhaupt Matthias Jokisch jedoch weniger den Bedarf der einheimischen Bevölkerung decken werden. Aus diesem Grund wird in der Gemeinde über das Thema "sozialer Wohnungsbau nachgedacht", so der Bürgermeister. 

Da die Grundstückspreise in der Vergangenheit stark gestiegen sind und "die Voraussetzungen für Einheimischenmodelle deutlich erschwert worden sind", ist in dieser Hinsicht laut Matthias Jokisch vorläufig nichts Konkretes geplant. Zudem werde bei einer Einleitung von Bauleitverfahren im Allgemeinen die Nachverdichtung bis zu einer Grundflächenzahl von 0,2 meistens befürwortet, so Brannenburgs Gemeindeoberhaupt. 

In Sachen Tourismus tragen vor allem auch die Wendelsteinbahn und die vielen Veranstaltungen der Vereine zur Attraktivität Brannenburgs bei. "Die vielen Möglichkeiten, Sport zu treiben oder zu wandern ergänzen das Angebot. Mit einem rührigen Verkehrsverein und ideenreichen Wirten und Vermietern bleibt das Programm lebendig", erläutert Matthias Jokisch. "An größere Events oder Erlebnisparks ist derzeit nicht gedacht. Eventuell könnten in nächster Zeit Stellplätze für Wohnmobile hinzukommen." 

"Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Neubaubereich belaufen sich in Brannenburg auf ca. 3.800 bis ca. 4.700 Euro pro Quadratmeter", erläutert Peter Thalmeier. Die m²-Preise bei Eigentumswohnungen im mittleren bis höheren Bestandsimmobilienbereich bewegen sich derzeit bei ca. 2.500 bis ca. 3.500 Euro. Eigentumswohnungen aus dem Bestand mit einfachen Standard sind für ca. 1.800 bis 2.500 Euro/m² zu haben. Baugrundstücke werden - je nach Lage und Größe - im Bereich zwischen ca. 350 bis ca. 500 Euro pro m² gehandelt. In Einzelfällen wiederum werden auch hier höhere Preise bezahlt bzw. erzielt. 

„Im Bereich des Hausverkaufs fehlen in Brannenburg ebenso verlässliche Vergleichswerte“, so IVR-Mitglied Peter Thalmeier. Bei Neubau-Doppelhäusern muss man jedoch von Kaufpreisen ab ca. 450.000 Euro pro Haushälfte ausgehen.

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