Keller mit Wohnraum-Qualität

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Nürnberg - Die Zeiten, in denen im Keller nur Kartoffeln, eingewecktes Obst oder Kohle gelagert wurden, sind vorbei. Heutige Bauherren haben höhere Ansprüche ans Untergeschoss.

Hier ist oft das Hobby- oder Arbeitszimmer, ein Spielzimmer für die Kinder oder ein Fitnessraum.

Kein Bauherr nimmt heute hohe Zusatzkosten für ein schnödes Lager mehr in Kauf. Mit den gestiegenen Anforderungen sind aber auch die Qualitätsansprüche gestiegen. Hell und trocken muss der Keller sein, oft genutzte Räume auch beheizbar.

Weiße Wanne = trockener Keller

Für Helligkeit sorgt man durch größere Fenster mit abgeböschtem Gelände. Ein Garant für einen trockenen Keller ist die Ausführung als so genannte Weiße Wanne. Ein solcher Keller wird nicht gemauert, sondern vollständig aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) gegossen, beziehungsweise aus Fertigkeiten errichtet. Zusätzliche Abdichtungen von außen sind bei dieser Bauweise nicht nötig - bei fehlerfreier, das heißt dichter und rissfreier Bauausführung hält der WU-Keller dicht.

Gemauerter Keller kann Probleme bereiten

Die so genannte "Schwarze Wanne", das ist ein gemauerter Keller mit einer Abdichtung aus Bitumen, wird heute immer seltener gebaut. Sie hat den Nachteil, dass die Bitumenabdichtung im Laufe der Jahre beschädigt werden kann und damit undicht wird. Folge: Wasser kann eindringen. Um einen solchen Keller zu sanieren, muss er von außen aufgebuddelt werden, um die Dichtbahnen zu erneuern.

Arbeiten dem Profi überlassen

Standard ist heute die Weiße Wanne. Diese sind zudem auch schneller errichtet, die Anforderungen an Planung, Konstruktion und die verwendeten Betonmischungen sind allerdings anspruchsvoll. Deshalb sollte der Bau einer Weißen Wanne dem Fachmann überlassen werden, rät der Betonhersteller Heidelberg-Cement.

Rubriklistenbild: © djd/HeidelbergCement

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