Nicht nur für Häuslebauer

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München - Vom Hausbesitzer bis zum Berufsanfänger - Ein Bausparvertrag ist nicht nur für Bauherren eine gute Option, sondern kann in vielen Situation eine gute Lösung sein:

 „Bausparen ist was für Häuslebauer.“ Fast schon eine Binsenweisheit – und doch nur die halbe Wahrheit: „Ein Bausparvertrag ist wesentlich vielseitiger und flexibler als allgemein bekannt“, meint Schwäbisch Hall- Experte Sebastian Flaith und nennt zehn Lebenssituationen, in denen der Spar- und Finanzierungsklassiker eine sinnvolle Option sein kann.

Bauherren:

Das angesparte Guthaben erweitert die Eigenkapitalbasis, die gleichbleibend niedrigen Zinsen für das Bauspardarlehen stehen bereits bei Vertragsbeginn fest. Zusätzlicher Vorteil: Sondertilgungen sind jederzeit kostenfrei möglich.

Berufsanfänger:

Mit den vermögenswirksamen Leistungen des ersten Arbeitgebers, dazu der Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage vom Staat, lässt sich aus dem ersten Gehalt deutlich mehr machen. Besonders lukrativ ist ein Wohn-Riester-Vertrag: Schon ab 60 Euro Sparleistung im Jahr können Berufseinsteiger die Grundförderung von 154 Euro erhalten. Dazu gibt’s für alle unter 25 Jahren einen einmaligen Startbonus von 200 Euro.

Hausbesitzer:

Wer einen Vorsorgevertrag über 15 Prozent des Verkehrswerts seiner Immobilie abschließt, ist auf der sicheren Seite. Mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag lassen sich früher oder später unvermeidliche Renovierungen von Fassade, Bad oder Fenstern günstig finanzieren.

Selbständige:

Wegen ihres unregelmäßigen Einkommens haben sie bei Bankkrediten oft einen schweren Stand. Bausparer verbessern ihre Konditionen, denn das Guthaben zählt als Eigenkapital und wird als Beweis für die Fähigkeit zur regelmäßigen Sparleistung gewertet.

Anschlussfinanzierer:

Wenn die Zinsbindung des Bankdarlehens ausläuft, lässt sich die Restschuld ganz oder teilweise mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag ablösen. Das verkürzt die Laufzeit und senkt die Gesamtkosten deutlich – bei einem Einfamilienhaus schnell um eine fünfstellige Summe.

Energiesparer:

Für die Verbesserung der Energiebilanz – etwa durch eine neue Heizungsanlage und die Optimierung der Wärmedämmung – müssen Eigentümer mit Investitionen von 20.000 bis 40.000 Euro rechnen. Banken nehmen für Kredite in dieser Größenordnung oft Kleindarlehenszuschläge – bei Bausparverträgen gibt es keine solchen Aufschläge.

Eigentümer 50plus:

Wer in den eigenen vier Wänden alt werden will, sollte frühzeitig über die seniorengerechte Umgestaltung des Eigenheims nachdenken. Wenn für ein barrierefreies Bad oder den Einbau eines Treppenlifts Eigenkapital und der Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stehen, ist der finanzielle Grundstein gelegt.

Umrüster:

Manchmal machen die Wechselfälle des Lebens einen An- oder Umbau nötig – etwa eine Einliegerwohnung für einen verwitwet zurückbleibenden Elternteil oder den Dachausbau für die erwachsene Tochter, die mit ihrem Freund zusammenzieht.

Ehepartner ohne eigenes Einkommen:

Für die staatlichen Prämien auf Bausparleistungen gelten Einkommensgrenzen. Wer nicht selbst berufstätig ist, beispielsweise wegen der Kindererziehung, hat in der Regel kein Problem, die staatlichen Finanzspritzen zu bekommen.

Opa, Tante & Co.:

Ein Bausparvertrag kann als wichtige Starthilfe für zukünftiges Wohneigentum ein Geschenk für Kinder, Enkel, Nichten oder Neffen sein. Denn Bausparverträge lassen sich problemlos auf Familienmitglieder übertragen.

Pressemitteilung NBB Kommunikation GmbH

Rubriklistenbild: © NBB Kommunikation GmbH

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