Auf Sparkurs gegen hohe Heizkosten

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Braunschweig - Es ist bitterkalt, die Heizungen laufen auf Hochtouren. Steigende Brennstoffkosten machen sich jetzt im Geldbeutel von Hausbesitzern deutlich bemerkbar.

Frost, Eis und Schnee schlagen derzeit voll auf die Haushaltskasse durch. Mit 92 Cent pro Liter müssen Hausbesitzer 20 Prozent mehr für ihr Heizöl berappen als im vergangenen Frühjahr. Dass die Kostenexplosion kaum jemanden kalt lässt, zeigte eine Emnid-Umfrage des Solarheizsystem-Herstellers Solvis. Eine deutliche Mehrheit hielt es in ihrer aktuellen Wohnsituation für sinnvoll, im Haushalt Energie zu sparen oder auf neue Heizung und Solarkollektoren umzusteigen. "Eigentümer können den Brennstoffverbrauch durch eine Modernisierung reduzieren", erklärt Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger. "Auf Dauer bringt der Umstieg auf ein neues Heizsystem spürbare finanzielle Entlastung." Eine Solarheizung reduziert den Verbrauch gegenüber der Altanlage um bis zu 50 Prozent.

15 Millionen Oldtimer-Heizungen Rund 15 Millionen Hauseigentümer betreiben eine alte Heizung, so aktuelle Branchenzahlen. Nicht jeder will gleich eine Komplettmodernisierung. "Je nach finanzieller Situation können Hausbesitzer die Investition auch Schritt für Schritt vornehmen", so Helmut Jäger. Der Braunschweiger Hersteller Solvis entwickelte vor 15 Jahren das nachrüstbare Modulsystem "SolvisMax", das Stiftung Warentest und Ökotest mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet haben. Das Konzept unterscheidet sich von herkömmlichen Anlagen: Der Brenner ist direkt in den Speicher integriert, nutzt so die Wärme optimal und benötigt keinen separaten Kessel. Dadurch genießen Modernisierer Wahlfreiheit bei der Zusammenstellung der einzelnen Komponenten. Sie können beispielsweise zunächst ihren alten Kessel weiter nutzen und um den Solvis-Speicher und eine Solaranlage ergänzen. Fällt der Oldtimer endgültig aus, lässt der Betreiber den Brenner seiner Wahl in den Speicher einbauen – und verfügt über ein komplettes Solarheizsystem. Auch ein späterer Wechsel zum Beispiel von Öl zu Gas ist möglich. Pelletkessel und wasserführende Kamine können ebenfalls an das Heizsystem angeschlossen werden.

Regionale Förderung nutzen Das Ehepaar Helmrich aus Berlin rüstete vor vier Jahren auf eine solche Solarheizung um und ließ sein Einfamilienhaus, gebaut in den 80er Jahren, zusätzlich wärmedämmen. Gleich im ersten Jahr sparten die Helmrichs 42 Prozent Heizöl. Wer es ihnen nachmachen will, kann staatliche Förderprogramme nutzen. Clevere Hausbesitzer erkundigen sich bei Energieberatern oder Solarexperten, welche Finanzspritzen es in ihrem Bundesland und bei regionalen Energieversorgern gibt. In Berlin zum Beispiel bezuschusst die GASAG die Umstellung auf eine Erdgas-Brennwertheizung inklusive Solarkollektoren mit 600 Euro. "Modernisierer können unsere Zulage mit der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, kombinieren", so GASAG-Experte Eberhard Pintsch. Insgesamt sind so bei der Installation von zwölf Quadratmetern Kollektorfläche bis zu 2.180 Euro Förderung möglich. Tipp: Wer sich über Technik und Förderung informieren will, lässt sich auf der Berliner Fachmesse "SolarEnergy" vom 21. bis 25. Februar am Messestand von Solvis (Stand A 21 in Halle 5.2a.) persönlich beraten. Informationen unter www.solvis.de.

Pressemitteilung solvis

Rubriklistenbild: © solvis

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