So wenig Verkehrstote wie nie zuvor

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Wiesbaden - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr so niedrig wie nie zuvor gewesen. Trotz der positiven Entwicklung, gab es auch weniger gute Zahlen zu vermelden.

Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, starben 2010 knapp 3.700 Menschen auf deutschen Straßen. Dies waren 495 Getötete weniger als im Jahr 2009. Auch bei der Zahl der Verletzten im Straßenverkehr gab es gegenüber 2009 einen Rückgang, und zwar um 6,5 Prozent auf rund 371.700 Personen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sprach im dapd-Interview von einer erfreulichen Entwicklung.

Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass “immer noch durchschnittlich zehn Menschen täglich im Straßenverkehr sterben und mehr als 1.000 verletzt werden“, betonte die Statistikbehörde. Sie registrierte auch einen Anstieg polizeilich aufgenommener Unfälle im vergangenen Jahr - um 3,8 Prozent auf rund 2,4 Millionen. Die Zunahme sei ausschließlich auf Unfälle mit Sachschaden zurückzuführen; die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sei um 7,1 Prozent zurückgegangen.

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Dazu beigetragen, dass es zwar mehr Unfälle, aber deutlich weniger Getötete gegeben habe, hätten die winterlichen Wetterverhältnisse der Monate Januar, Februar und Dezember: Auf schnee- und eisglatten Straßen gebe es mehr Unfälle, es bleibe jedoch häufiger bei Sachschaden, da nicht so schnell gefahren werde.

Ramsauer sagte der dapd, der Straßenverkehr werde immer sicherer, obwohl immer mehr Autos und Lkw unterwegs seien. “Das ist auch ein Ergebnis unserer Anstrengungen für sichere Fahrzeugtechnik, vernünftige Fahrweise und eine leistungsfähige Infrastruktur“, erklärte er. “Wir tun alles, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen und die Zahl der Unfälle zu senken.“

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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