Die Zukunft kommt

Von Audi bis BMW, von Tesla bis Lucid Motors: 2021 ist vollgepackt mit Highlights

BMW iX
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Der BMW iX: Der elektrische SUV soll es mit der Konkurrenz von Tesla und Co. aufnehmen.

Das Jahr 2021 hat es in sich: Die großen Autobauer bringen spannende neue Wagen heraus, zudem betritt im Silicon Valley ein interessanter Newcomer das Feld.

Für Autofans steht ein spannendes Jahr vor der Tür. 2021 rollen einige echte Highlights vom Fließband, zudem wird der Umbruch von Verbrenner zu Elektro- oder Hybrid-Antrieb vorangetrieben. Außerdem betritt ein neuer Player die Bühne der Automobilindustrie – mit langsamen, zaghaften Schritten, doch sollte man den Newcomer aus dem Silicon Valley* im Auge behalten. Wie kauffreudig die Menschen hierzulande jedoch nach dem Corona-Krisenjahr überhaupt sein werden, ist eine andere Frage – und kann gar nicht abschließend beantwortet werden. Der Release-Plan der Autobauer steht jedenfalls fest: Wie Auto Motor Sport berichtet stehen über 160 Neuwagen im Kalender von 2021.

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2021 mit BMW, Audi und Tesla – Newcomer Lucid Motors legt schon im Frühjahr los

Schon jetzt zeichnen sich zwei Trends ab, die (auch) 2021 dominieren werden: Der SUV-Boom geht weiter, ob mit Elektro-, Hybrid- oder klassischem Antrieb und Elektroautos etablieren sich immer prominenter auf dem Mainstream-Markt - auch mithilfe fortgeführter Förderungen. Das sind die anstehenden Highlights:

  • Das Jahr geht schonmal interessant los: Direkt im Frühjahr sollen die ersten Lucid Air, E-Limousinen des 2007 gegründeten Autobauers Lucid Motors aus dem Silicon Valley, von der Palette rollen. Kürzlich erst wurde der Bau des ersten Autowerks abgeschlossen. Das Elektroauto Lucid Air konnte schon bei seiner Vorstellung ordentlich Eindruck schinden, unter anderem mit einer Reichweite von über 600 Kilometern. Die Frage ist: Hält das Fahrzeug was es verspricht? 2021 wird erste Erkenntnisse liefern.
  • Audi legt schon im Februar mit dem SQ2 los, das Highlight kommt aber voraussichtlich Ende des Jahres: Der Audi E-Tron GT. Der reine Elektrowagen hat eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern und flitzt auf 200 km/h in 12 Sekunden. Die 100 km/h schafft der E-Coupé in 3,5 Sekunden. Und die 590 PS lassen derweil die Verwandtschaft zum Porsche Taycan deutlich erkennen.
  • Auch Sicht von BMW hat es 2021 definitiv in sich, ein einzelnes Highlight ist schwer auszumachen. Drei Kandidaten haben stichfeste Argumente, das Rampenlicht des Jahres für sich zu beanspruchen: Die CS-Version von BMWs M5-Reihe, der BMW i4, der Teslas Model 3 Konkurrenz machen dürfte, und schließlich der BMW iX, der für Dezember angesetzt ist und als Elektro-SUV beeindruckende Daten vorweisen kann: Zum Beispiel mehr als 600 Kilometer Reichweite bei insgesamt über 500 PS.
  • Vier Elektroautos von Mercedes stehen auf dem Plan der Stuttgarter. Ein einziges Highlight auszumachen ist schwierig, jedoch dürfte die neue C-Klasse als Limousine und T-Modell von sich Reden machen. Auch der neue Mercedes SL mit Stoffdach dürfte für – verzeihen Sie – Gesprächsstoff sorgen.
  • Das Highlight des Jahres 2021 muss man bei Porsche nicht lange suchen: Große Erwartungen verbinden Fans und Marktbeobachter mit dem Cross Turismo, der Kombi-Variante des Taycan mit gleicher Elektrotechnik.
  • VW schraubt derweil gemächlich an bestehenden Modellen rum, zum Beispiel wird der Tiguan hybridisiert. Das soll natürlich nicht heißen, dass man in Hannover auf der faulen Haut liege. Es gibt Facelifts, Upgrades und Neuverwertung bestehender Modelle. Insgesamt ein stimmiges Bild von VW. Das Highlight des Jahres steht schließlich im November 2021 an: Dann rollt der VW T7 Multivan von der Palette.

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Die Geschichten des Jahres 2021

Es wird spannend im Autojahr 2021. Welche Fahrzeuge erfüllen die in sie gesetzten Erwartungen, welche floppen? Setzt sich der inzwischen rasante Aufstieg der Elektroantriebe unbeirrt fort? Wird Lucid Motors tatsächlich ein ernster Konkurrent von Tesla und ein wichtiger Player auf dem Markt, oder erdrückt ihn die Herausforderung? Eines ist sicher: Für Autofans und -Liebhaber wird das Jahr 2021 einige spannende Geschichten zu erzählen haben. (fh) *rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Plug-in-Hybride: Saubere Sache oder Dreck am Stecker?

System von Bosch
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Bei einem System von Bosch lassen sich Ladestationen hinterlegen, die etwa an Restaurants gelegen sind oder wo es kostenloses Internet gibt. Foto: Ralf Grömminger/Bosch/dpa-tmn © Ralf Grömminger
Automatisch auf E-Betrieb
Feldversuch: Dieser Jeep schaltet automatisch auf E-Betrieb um, sobald er eine gewisse Zone in der Stadt erreicht hat. Foto: FCA Group/dpa-tmn © FCA Group
App von BMW
Digitale Rabattmarken: Bei einer App von BMW lassen sich pro elektrisch zurückgelegtem Kilometer Punkte sammeln. Foto: BMW AG/dpa-tmn © BMW AG
eDriver Trainer
Motivationstraining auf vier Rädern: ZF will Plug-in-Fahrer mit dem eDriver Trainer dazu animieren, ihr Fahrzeug in erster Linie rein elektrisch zu fahren. Foto: Christoph Schmidt/ZF Friedrichshafen/dpa-tmn © Christoph Schmidt
Auf E-Betrieb umschalten
Grenzerfahrung: Hier erkennt ein Jeep automatisch einen bestimmte Innenstadtbereich und schaltet auf reinen E-Betrieb um. Foto: FCA Group/dpa-tmn © FCA Group
Zero Emission Zone Manager
Zonenmanagement: Mit Hilfe von Geodaten schaltet der Zero Emission Zone Manager von ZF automatisch in den reinen Elektromodus, sobald das Auto etwa eine Umweltzone oder ein Gebiet mit Null-Emissions-Gebot erreicht. Foto: Christoph Schmidt/ZF Friedrichshafen/dpa-tmn © Christoph Schmidt
An der Steckdose laden
Kraft der zwei Herzen: Der Akku, der in Plug-in-Hybriden den Elektromotor antreibt, lässt sich auch an der Steckdose laden. Ein Verbrennungsmotor ist aber auch noch an Bord. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn © Mercedes-Benz AG
Mercedes S-Klasse
Auto am Stecker: Plug-in-Hybride wie diese Mercedes S-Klasse können eine gewisse Wegstrecke auch rein elektrisch zurücklegen. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn © Mercedes-Benz AG

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