Abenteuer & Adrenalin

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Abenteuer: Triumph schickt die 137 PS starke Tiger Explorer on- und offroad an den Start

Der kalte Winter stört den Biker nicht – er kann im Warmen in aller Ruhe die Neuheitenkataloge für die Saison 2012 studieren. Und was da gezeigt wird, wärmt das Herz eines jeden Motorradfahrers.

Konkurrenz: Honda will mit der VFR 1200 X Crosstourer bei den Reiseenduros mitmischen

Auffallend sind drei Trends: Supersportler Crossover-Motorräder und Vernunft-Bikes. Eine der auffälligsten Neuheiten heuer ist zweifellos die Ducati 1199 Panigale. 192 Kilogramm soll die Italienerin leicht sein und 195 PS stark – eine knallrote Rakete! Aber auch die anderen Hersteller haben ihre Supersportler überarbeitet und hier ein bisschen Gewicht gespart, dort ein wenig mehr Leistung herausgekitzelt.

Vernunft: Kawasaki zeigt mit der ER-6f, dass man auch in der Mittelklasse viel Spaß haben kann

Spitzenreiter in Sachen Power ist derzeit Kawasaki: Der Vierzylinder in der überarbeiteten ZZR 1400 leistet nun glatte 200 PS, mit Ram Air sogar 210 PS.

Dass Erfolg Nachahmer auf den Plan ruft, zeigt das Beispiel BMW R 1200 GS. Die Reiseenduro aus Bayern ist inzwischen Vorbild für ein Dutzend großvolumiger Crossover-Modelle, nachdem Triumph, Honda und Kawasaki für 2012 neue Modelle präsentierten, mit denen sie auch ein möglichst großes Stück vom Kuchen abbekommen wollen.

Nostalgie: Harley-Davidsons neuer Tourer Switchback vereint neue Technik und ein Oldie-Outfit

Erfreulich für all diejenigen Motorradfahrer, die aufs Geld schauen wollen oder müssen, ist die Tatsache, dass es ein immer gößeres Angebot an Vernunft-Bikes gibt, die ausreichend Zweiradspaß zu einem akzeptablen Preis versprechen. Die Branche hat endlich erkannt, dass man mit prestigeträchtigen Motorrädern zwar viel Lorbeeren ernten kann, aber dass das Geld von den Brot-und-Butter-Bikes kommt.

Spaß: Husqvarna kann nicht nur Geländemotorräder bauen – wie die neue Nuda 900 beweist

Viel Neues tut sich auch bei den Rollern. Da spielt in diesem Jahr das Konzert der Großen auf, denn neben BMW stellen auch Honda, Kymco, Aprilia, Piaggio und Yamaha Scooter mit 500 und mehr Kubikzentimetern Hubraum in die Verkaufsräume. Recht wenig tut sich dagegen bei den alternativen Antrieben. Größtes Problem ist nach wie vor die Speicherkapazität der Akkus, die bisher nur wenig praxisfreundliche Reichweiten zulassen. Sobald dieses Problem gelöst ist, dürfen wir uns auf viele neue Elektroroller freuen.

Volker Pfau

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