Zusammenstöße im Verkehr

Abrupte Vollbremsung führt zu Teilschuld beim Auffahrunfall

+
Wer vor einem Blitzer oder neben einer Parklücke stark bremst und einen Auffahrunfall verursacht, muss zum Teil für den Schaden haften. Foto: Daniel Reinhardt

Im Verkehrsalltag sind Auffahrunfälle keine Seltenheit. Meistens haftet dann der Hinterfahrer. Doch es gibt auch Situationen, in denen der Vorausfahrende die Verantwortung übernehmen muss.

Berlin (dpa/tmn) - Wer auffährt, hat Schuld: Diesen Spruch kennt beinahe jeder Autofahrer. Er gilt aber nicht uneingeschränkt, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Den Vorausfahrenden kann auch eine Teilschuld treffen.

Dazu kommt es dann, wenn der Fahrer unvorhergesehen stark abbremst - etwa vor einem Blitzer oder neben einer freien Parklücke. In diesen Fällen kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Aufgefahrenen möglicherweise nicht für den ganzen Schaden am Auto des Fahrers auf, der unerwartet eine Vollbremsung gemacht hat. Auch wenn man voll auf die Bremse tritt, weil eine Katze vor das Fahrzeug läuft, kann einem eine Teilschuld an einem Auffahrunfall zugesprochen werden.

GDV zu Auffahrunfällen

Zurück zur Übersicht: Auto

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser