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Der ADAC rät

Auch leicht Verletzte sollten nach Verkehrsunfall zum Anwalt

Auch wenn die Unfallverletzungen nicht schwerwiegend zu sein scheinen, suchen Verkehrsopfer am besten einen Fachanwalt auf. Foto: Jan Woitas
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Auch wenn die Unfallverletzungen nicht schwerwiegend zu sein scheinen, suchen Verkehrsopfer am besten einen Fachanwalt auf. Foto: Jan Woitas

Auf der Straße hat es gekracht, bei dem Unfall ist aber nicht viel passiert - so sieht es zumindest aus. Doch auch mit vermeintlich leichten Verletzungen sollten Betroffene nicht nur zum Arzt gehen, sondern auch einen Fachanwalt kontaktieren, raten Experten des ADAC.

Goslar (dpa/tmn) - Nach einer Verletzung im Straßenverkehr sollten Betroffene nach Ansicht des ADAC in jeden Fall einen Fachanwalt einschalten. «Das ist auch bei leichten Verletzungen sinnvoll», sagte der ADAC-Jurist Martin Wehrl.

Auch bei leichten Verletzungen könne unter Umständen Schadenersatz und Schmerzensgeld von der gegnerischen Versicherung gefordert werden. Zudem könnte sich auch eine vermeintlich leichte Verletzung später als schwere, dauerhafte Verletzung herausstellen.

Gerade bei Auffahrunfällen oder nach einem seitlichen Aufprall gebe es Verletzungen wie Sehstörungen, Prellungen oder Schwindel, «die man dringend beachten und untersuchen lassen muss», sagte Wehrl. Auch wenn es Fälle gibt, in denen die Versicherungen problemlos zahlten, komme es vor, dass berechtigte Ansprüche mit dem Hinweis auf eine «Bagatell-Verletzung» abgelehnt werden. «Dabei und auch bei der Höhe von Schadenersatz und Schmerzensgeld kann ein Anwalt den Geschädigten kompetent unterstützen.»

Falls sich eine leichtere Verletzung als Dauerschaden herausstellt, so dass es um höhere Beträge geht, fordere der Anwalt von der gegnerischen Versicherung eine Erklärung, dass auch in Zukunft weiter Entschädigungszahlungen erfolgen, erläuterte Wehrl. «Wird von der gegnerischen Versicherung eine Begutachtung gefordert, wird der Anwalt den Geschädigten darüber aufklären, welche Untersuchungen er mitmachen muss und welche Erklärung zur Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht er unterschreiben sollte.»

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