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Experten geben Tipps

Warmes Wasser oder Enteiserspray: Was hilft bei einer zugefrorenen Autotür?

Geht die Tür am eingeschneiten Auto nicht mehr auf, liegt es nicht automatisch am Türschloss. Tipps für Autofahrer, wie sie die Lage am besten managen.

Man will morgens zur Arbeit fahren, das Kind in den Kindergarten bringen oder muss zu einem wichtigen Termin. Doch am Auto ist das Türschloss eingefroren – ein Albtraum für jeden Autofahrer im Winter*. Besonders schwierig wird‘s, wenn Betroffene in dem Moment kein Hilfsmittel zur Hand haben. Was tun?

Check für Autofahrer: Was ist festgefroren – Tür oder Schloss?

Zuerst sollten Sie in an Ort und Stelle abklären, ob wirklich das Türschloss eingefroren ist, oder ob die Gummiverdichtungen der Autotür aneinander festgefroren sind, rät der ADAC. Bei Autos mit Zentralverriegelung checken Sie das Schloss den Experten zufolge so: Wenn der Schlüssel in das Schlüsselloch passt und sich drehen lässt, die Tür jedoch nicht aufgeht, dann liegt es an den Gummiumrandungen der Tür, so der Tipp.

Sie sollten nun nicht an den Türen reißen, sondern von außen gegen die Autotür drücken, wie die Experten raten. So lasse sich mit etwas Geschick das Eis aus den Zwischenräumen der Dichtungen lösen. „Alternativ können Sie auch sanft gegen das Türblech klopfen

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Zugefrorene Autotür: So lässt sie sich wieder öffnen

Wenn das nicht hilft, gibt es vielleicht ja eine Beifahrertür, die sich - anders als die Fahrertür - noch öffnen lässt. „Denn wenn Sie im Auto sitzen, können Sie die jeweilige Tür von innen besser bzw. dosierter aufdrücken“, heißt es auf ADAC.de. Ganz wichtig: „Vor Fahrtantritt muss sich die Fahrertür für eventuelle Hilfeleistungen nach einem Unfall auch von außen öffnen lassen.“

Eine weitere Möglichkeit laut ADAC, wenn die Tür bei Eis und Schnee nicht mehr aufgeht: „Erhitzen Sie Wasser auf ca. 50 Grad und gießen Sie es dann vorsichtig rund um auf den Türrahmen. Verwenden Sie aber auf keinen Fall kochendes Wasser, es kann den Lack beschädigen. Und nicht über die Scheibe gießen: Der plötzliche Temperaturanstieg kann dazu führen, dass die Scheibe platzt oder reißt.“

Lasse sich die Tür wieder öffnen, „sollten Sie die Türinnenseite und die Türdichtungen abtrocknen, um ein erneutes Einfrieren zu vermeiden“, heißt es weiter auf ADAC.de. Nicht vergessen: „Abschließend den nassen Boden mit Streusalz, Rollsplit oder Sand bestreuen, damit niemand auf der überfrorenen Wasserlache ausrutscht.“

Lesen Sie zudem: So lösen Sie eine eingefrorene Handbremse

Vereistes Autoschloss: So wird es enteist

Ist wirklich das Türschloss zugeist, wirken am schnellsten spezielle Türschloss-Enteisersprays, wie etwa der TÜV Nord einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge erklärte. Die kleinen Plastikflaschen enthalten eine konzentrierte Defrosterlösung, die direkt ins Schlüsselloch gesprayt wird und das Eis nach kurzer Einwirkungszeit auflöst. Hauptbestandteil solcher Enteisersprays ist Alkohol, meist Ethanol oder Glykol, der das Eis zum Schmelzen bringt. Oft ist auch noch etwas Hydrauliköl zum Schmieren des Schlosses beigefügt. „Eine Alternative wäre auch das meist alkoholhaltige Desinfektionsmittel, das viele inzwischen ohnehin immer in der Manteltasche haben“, so der ADAC.

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Batteriegetriebene Autoschloss-Enteiser im Winter praktisch

Aber auch batteriegetriebene Autoschloss-Enteiser sind eine gute Lösung, die über einen ein- und ausfahrbaren Heizstift verfügen, der in kurzer Zeit mithilfe elektrischer Energie erhitzt und dann ins zugefrorene Schloss geschoben wird, um das Eis zu schmelzen. Diese Hilfen sollten Sie natürlich auf keinen Fall im Handschuhfach aufbewahren, sondern außerhalb des Fahrzeugs, wo sie im Winter schnell griffbereit sind.

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Autoscheibe zugefroren: Wann hilft ein Enteiserspray?

Und was, wenn die Scheiben am Auto zugefroren sind? Dann können zumindest bei dünnen oder mitteldicken Eisschichten Enteisersprays eine Alternative zum Kratzer sein. Sprühflaschen in haushaltsüblicher Größe gibt es schon für deutlich weniger als 10 Euro, allerdings gibt es durchaus spürbare Qualitätsunterschiede, manche Mittel tauen zwar das Eis, sorgen anschließend jedoch für Schlieren. Bei dickem Eis oder Schnee hilft das Taumittel allein zudem nicht weiter, wie manche Experten sagen. Dann müssen Autofahrer die Scheibe mit einem Eiskratzer (werblicher Link) befreien. Lesen Sie mehr: Autoscheibe am Morgen gefroren? Auf diese Weise dürfen Sie sie keinesfalls enteisen

(ahu) *rosenheim24.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital Redaktionsnetzwerkes

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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