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Lokale Unterschiede

Auto waschen am Sonntag erlaubt oder verboten? Diese Regeln gelten in Bayern

Damit Ihre Felgen lange gut in Schuss bleiben, sollten Sie sie regelmäßig reinigen.
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Bei der Autowäsche gibt es einiges zu beachten - auch, was die Vorschriften vor Ort betrifft.

Sonntags haben Sie endlich Zeit, das Auto zu waschen? An vielen Orten verstößt das gegen das Feiertagsgesetz. Lesen Sie, was erlaubt ist und was nicht.

Das Auto ist schmutzig und am Sonntag haben Sie endlich genug Zeit, es zu waschen? Achtung: Ob das erlaubt ist, regeln alle Bundesländer unterschiedlich.

  • Besonders Autos, die lange Zeit draußen stehen, brauchen hin und wieder eine gründliche Reinigung.
  • Autowaschanlagen dürfen an Sonn- und Feiertagen jedoch an einigen Orten nicht öffnen.

Sonntags das Auto waschen in Bayern: Diese Regeln gelten

Das Feiertagsgesetz in Bayern gibt vor, dass an Sonn- und Feiertagen alle „öffentlich bemerkbare Arbeiten, die geeignet sind, die Feiertagsruhe zu beeinträchtigen”, verboten sind. Insbesondere während der Gottesdienste und in der Nähe von Kirchen. Ob aber das Autowaschen am Sonntag verboten ist, entscheiden in Bayern die Gemeinden selbst. Der Freistaat gibt bloß zwei Regeln vor:

  • Vor 12 Uhr bleiben die Waschanlagen in Bayern sonntags geschlossen.
  • An diesen gesetzlichen Feiertagen ist das Autowaschen für alle Gemeinden in Bayern verboten: Neujahr, Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, 1. Mai, 1. und 2. Weihnachtstag.

Jede Gemeinde muss eine Verordnung erlassen, um die örtlichen Regeln zur Autowäsche zu klären. Die Stadt München erlaubt Waschanlagen sonntags den Betrieb von 12 bis 18 Uhr. Ganz in der Nähe schließen die Waschanlagen jedoch oft am Sonntag: In Unterhaching, Oberhaching und Ottobrunn beispielsweise können Sie sonntags nicht zur Autowäsche fahren, obwohl es dort Waschanlagen gibt. Im benachbarten Brunnthal dagegen hat die Gemeinde der Waschanlage im Gewerbegebiet den Betrieb auch am Sonntag von 12 bis 18 Uhr erlaubt.

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Auto am Sonntag waschen: Die anderen Bundesländer

In den anderen Bundesländern unterscheiden sich die Gesetze zum sonntäglichen Autowaschen. In diesen Ländern ist die Autowäsche am Sonntag erlaubt:

  • In Brandenburg dürfen Autowaschanlagen auch am Sonntag außerhalb der Gottesdienstzeiten öffnen – wenn der Betrieb der Anlage automatisch ist oder es sich um eine Selbstwaschanlage handelt. Ausnahmen neben Pfingsten, Ostern und Weihnachten: das Reformationsfest, der Volkstrauertag und der Totensonntag.
  • In Hamburg sind automatische und Selbstwaschanlagen sonntags von 13 bis 19 Uhr in Gebieten abseits der Stadt erlaubt, etwa in Industriegebieten. An gesetzlichen Feiertagen sind die Autowaschanlagen geschlossen.
  • Das gleiche gilt für Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
  • In Schleswig-Holstein können Sie Waschanlagen immer benutzen. Das Feiertagsgesetz macht bei Waschanlagen in diesem Land eine Ausnahme. 

Checkliste: Sie wollen Ihr Auto nach dem Urlaub wieder sauber kriegen? Dann befolgen Sie diese Tipps

Nicht erlaubt ist die Sonntagswäsche hier:

  • ●     Baden-Württemberg verbietet durch sein Feiertagsgesetz öffentliche Arbeiten, die die „Ruhe des Tages” stören. Wer dagegen verstößt, zahlt bis zu 1500 Euro Strafe.
  • ●     Auch Berlin erlaubt das Autowaschen am Sonn- und Feiertag nicht. Zu den Feiertagen gehören hier auch der Frauentag am 8. März und der Tag der Deutschen Einheit. 
  • ●     In Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland müssen Waschanlagen sonntags geschlossen bleiben.
  • ●     Auch Rheinland-Pfalz verhindert den Betrieb der Waschanlagen, weil das Feiertagsgesetz öffentlich bemerkbare Arbeiten verbietet.

Wie in Bayern ist es derweil in Thüringen und Hessen ortsabhängig geregelt: Jede Gemeinde kann entscheiden, ob Waschanlagen an Tankstellen öffnen dürfen oder nicht.

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Auto selbst waschen am Sonntag: Was ist erlaubt?

Wenn Sie in einer Gemeinde wohnen, in der die Waschanlagen sonntags geschlossen sind, könnten Sie Ihr Auto ersatzweise auch selbst reinigen. Hier sollten Sie aber lieber aufpassen. Die Autowäsche von Hand unterliegt einiger strenger Regeln, die unabhängig vom Tag gelten. Damit kein Schmutz oder schädliche Stoffe ins Grundwasser kommen, dürfen Sie das Auto nur mit Wasser und Bürste reinigen. Aber auch nur auf Ihrem eigenen Grundstück, denn auf der Straße ist das Autowaschen nach der Straßenverkehrsordnung verboten. Je nach Gemeinde können die Regeln noch strenger sein, erkundigen Sie sich also lieber bei der zuständigen Behörde.

Lesen Sie dazu: Auch auf dem Privatgrundstück kritisch: Wo darf man sein Auto selbst waschen?

Damit Sie beim Putzen auf dem eigenen Grundstück am Sonntag nicht gegen das Feiertagsgesetz verstoßen, nutzen Sie keinen Staubsauger draußen und fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob es weitere Auflagen gibt. Sofia Wrede

Auch interessant: Alufelgen: Wie oft ist eine gründliche Reinigung überhaupt notwendig?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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